
V.l.n.r. Schulleiter Roland Frölich, Udo Holzmann (Leitung Referat Gebäudewirtschaft), Reinigungsfachkraft Marigona Lukaj, Veronika Noll (Abteilung Gebäudeservice) und Beigeordneter Manuel Steinbrenner. Foto: Stadt Kaiserslautern
Kaiserslautern – Wenn am Hohenstaufengymnasium Kaiserslautern der Unterricht endet, übernimmt ein neuer Helfer: Ein Reinigungsroboter sorgt seit Kurzem für saubere Flure und Eingangsbereiche.
Der Roboter ist dabei nicht als Ersatz für Reinigungskräfte gedacht, sondern als Unterstützung. Hintergrund ist der Fachkräftemangel. In Kaiserslautern sind derzeit 36 von rund 200 Stellen im Reinigungsbereich unbesetzt.
Zum Einsatz kommt die Technik vor allem außerhalb der Schulzeiten und häufig nachts. Der Roboter reinigt die Böden nass, nimmt Schmutz direkt auf und sorgt so für einen gleichbleibend hohen Sauberkeitsstandard, ohne den Schulbetrieb zu stören.
Ausgestattet mit Kameras orientiert sich das Gerät selbstständig im Gebäude, erstellt Karten und optimiert seine Reinigungsrouten eigenständig. Nach rund einem Monat fällt die erste Bilanz positiv aus.
„Der Reinigungsroboter ist eine sinnvolle Ergänzung, um unser Personal gezielt zu entlasten“, sagt Beigeordneter Manuel Steinbrenner. Gleichzeitig betont er, dass weiterhin Reinigungskräfte gebraucht werden.
Die Anschaffungskosten liegen im unteren fünfstelligen Bereich. Wenn sich das Pilotprojekt bewährt, könnte der Roboter künftig auch an weiteren Schulen in Kaiserslautern eingesetzt werden.
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