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Rehak-Nitsche: „Wir nehmen Bildung ernst, wir nehmen das Ehrenamt ernst“

Katrin Rehak-Nitsche
Foto über SPD Wörth

Mainz – In der Landtagssitzung am Donnerstag hat der rheinland-pfälzische Landtag erstmals über die Novelle des Landesbildungszeitgesetzes beraten.

Die SPD-Fraktion stellte dabei die Bedeutung von Weiterbildung und Ehrenamt in den Mittelpunkt.

Dr. Katrin Rehak-Nitsche, weiterbildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion aus Wörth, erklärte in ihrer Rede: „Bildung ist die Grundlage von Teilhabe, von Verantwortung, von Demokratie. Wer sich bildet, gestaltet mit – in Betrieb, Verein und Gesellschaft.“ Sie betonte, dass das neue Landesbildungszeitgesetz genau darauf abzielt: Es erweitert die Weiterbildungsmöglichkeiten und modernisiert den Zugang zur Bildungszeit.

Rehak-Nitsche hob hervor, dass das Gesetz „moderne und praxisgerechte Rahmenbedingungen für lebenslanges Lernen und ehrenamtliches Engagement“ schaffen soll. Künftig sollen auch digitale und hybride Lernformate anerkannt werden, um Weiterbildungen besser mit dem Berufs- und Familienalltag vereinbaren zu können. Zudem wird der Anspruch auf Qualifizierungen für ehrenamtliche Tätigkeiten erweitert – ein Punkt, den die Koalition bereits im Regierungsprogramm angekündigt hatte.

Der zeitliche Umfang der Bildungszeit bleibe unverändert: Beschäftigte können weiterhin bis zu zehn Arbeitstage innerhalb von zwei Jahren für anerkannte Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Für kleine und mittlere Unternehmen gelten weiterhin die bisherigen Erstattungsregelungen.

Rehak-Nitsche fasste zusammen: „Wir nehmen Bildung ernst – und wir nehmen das Ehrenamt ernst.“ Mit der Gesetzesnovelle sollen Ehrenamtliche konkrete Möglichkeiten erhalten, sich weiterzuentwickeln und ihre Verantwortung in Gesellschaft und Verein wahrzunehmen.

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