
Die 31. Pflegeregionalkonferenz des Landkreises fand in Annweiler statt.
Foto über KV SÜW
SÜW – Nachdem die 28., 29. und 30. Regionale Pflegekonferenz pandemiebedingt als Videokonferenzen stattfanden, kamen am 9. Juni 2022 wieder Mitglieder und Gäste der Regionalen Pflegekonferenz des Landkreises Südliche Weinstraße in Präsenz zusammen.
Dort tauschte man sich über Fragen rund um das Thema Pflege in der SÜW aus. Landrat Dietmar Seefeldt, zugleich Vorsitzender der Regionalen Pflegekonferenz, eröffnete das Treffen im Hohenstaufensaal in Annweiler.
„Mit 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war unsere Pflegekonferenz sehr gut besucht“, so Landrat Seefeldt. Er betonte, wie wichtig die vielfältige Zusammensetzung der Pflegekonferenzmitglieder sei. Auch Vertreter von Behörden wie etwa der Servicestelle für kommunale Pflegestrukturplanung und Sozialraumentwicklung beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) Rheinland-Pfalz oder die Agentur für Arbeit in Landau sind Teil der Konferenz. Nur in dieser Angebotsvielfalt und im Miteinander, meinte Seefeldt weiter, könnten die Herausforderungen in der Pflege und Versorgung aktiv bewältigt werden.
Corona weiter Thema
Auch wenn das Präsenztreffen wieder möglich war – Corona spielte noch immer eine Rolle: So ging es um die andauernden Auswirkungen der Pandemie und die Veränderungen, die für die einzelnen Einrichtungen, Dienste und Organisationen daraus hervorgingen.
Ebenso um die dauerhaft und gewissenhaft fortzusetzenden Maßnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung von Menschen mit Pflegebedarf mit dem Virus. Die Pandemie habe auch gelehrt, dass flexibles Reagieren bei ständig wechselnden Situationen und Vorgaben das Allerwichtigste sei. Froh, so eine Leiterin eines Altenpflegeheims, seien alle darüber, dass Bewohner inzwischen wieder an gemeinsamen Angeboten teilnehmen dürften.
Fachkräftemangel belastet Versorgungssituation
Ein weiterer Schwerpunkt des Zusammentreffens war der Datenreport 2021. Hier wurde eine engagierte Diskussion über die Notwendigkeit von Kurzzeitpflegeplätzen und dauerhaften Plätzen in Altenpflegeheimen geführt. Der Fachkräftemangel in der Pflege belaste die Versorgungssituation erheblich. Freie Plätze könnten teilweise auch aufgrund personeller Engpässe nicht belegt werden.
Die Teilnehmer brachten eine Sonderpflegekonferenz ins Spiel, um das Thema Fachkräftemangel zu vertiefen.
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen [6]