Montag, 21. Oktober 2019

Regierung holt Kinder deutscher IS-Anhänger aus Syrien zurück

19. August 2019 | 5 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Das Auswärtige Amt hat vier Kinder deutscher IS-Anhänger aus Syrien zurückgeführt. Zwei Schwestern (vier und zwei Jahre) sowie ein siebenjähriger Junge aus Kassel sind von ihren Großeltern in Erbil in Empfang genommen worden.

Ein Baby (zehn Monate) wird vom Auswärtigen Amt direkt nach Deutschland zurückgeführt, da es an einer lebensbedrohlichen Erkrankung – einem sogenannten Wasserkopf – leidet. Die Berliner Mutter des Kindes bleibe mit ihren weiteren Kindern vorerst in einem von der kurdischen YPG-Miliz betriebenen Camp in Nordsyrien in Haft, schreibt die Bild-Zeitung.

Der Rückführung vorausgegangen war eine Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts, dort hatten die Angehörigen auf Rückholung ihrer Verwandten gegen das Auswärtige Amt geklagt.

Anders als aus dem Irak, wo Deutschland über eine Botschaft verfügt, zögerte das Auswärtige Amt bislang mit Rückführungen deutscher IS-Angehöriger und deren Kinder aus Syrien. Das Auswärtige Amt argumentierte lange, in Syrien keine konsularische Hilfe leisten zu können, da man dort über keine diplomatische Vertretung verfüge.

Zusätzlich hegte man in Berlin Bedenken, durch einen Deal mit der YPG-Miliz die Türkei vor den Kopf zu stoßen, da die Miliz als syrischer Ableger der PKK gilt.

Weitere Angehörige haben Klage auf Rückführung ihrer Angehörigen eingereicht. Knapp 100 Kinder befinden sich noch in den nordsyrischen Camps, die aufgrund der Staatsangehörigkeit mindestens eines ihrer Elternteile ein Anrecht auf die deutsche Staatsbürgerschaft hätten oder diese bereits besitzen. (dts Nachrichtenagentur)

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5 Kommentare auf "Regierung holt Kinder deutscher IS-Anhänger aus Syrien zurück"

  1. Peter Patriot sagt:

    Es geht nicht um Deutsche.
    Es geht um irgendwelche Araber,
    die sich den deutschen Pass besorgt haben.

  2. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Aufgrund ihrer Mitgliedschaft im Islamischen Staat haben die Eltern de jure schon längst ihre deutschte Staatsbürgerschaft verloren. Bei Kindern, die in Syrien gezeugt wurden, kann im übrigen nicht von einer „Rückholung“ gesprochen werden, sondern von einer Einschleusung.
    Es iist richtig, dass diese Kinder nichts für ihre Terroristeneltern können, das haben sie aber mit der deutschen Bevölkerung gemein. Und eine verantwortliche Regierung muss auch deren Recht auf Sicherheit im Auge haben.
    Der nächste Schritt ist dann die Familienzusammenführung aus „humanitären Gründen“, die uns schon tausende Clan-Mitglieder ins Land gebracht hat, und dann haben wir Folterer und Massenmörder im Land.

    Aber nun gut, Deutschland hat offenbar akuten Mangel an terroristischen und kriminellen Fachkräften.

  3. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Um was für Erscheinungen es sich hier handelt wird am Beispiel des Bonner Algeriers Fared Saal deutlich:

    Dieser posierte in einem Video vor Leichenbergen und prahlte damit, dass man diese Menschen „abgeschlachtet“ habe. Nach seiner Gefangennahme durch die kurdische YPG schwafelte er kleinlaut etwas von „Menschenrechten“ …

    Nichts wichtigeres als solche Subjekte nach Deutschland zu bringen. Sofort nach ihrer Einreise verwandeln sie sich ganz sicher in Engel. Teddybären werden ihnen dabei helfen …

  4. Steuerzahler sagt:

    20 Milliarden Euro Wirtschaftshilfe für den Irak zur Aussetzung der Todesstrafe für IS-Angehörige aus Deutschland.
    Bundeshaushalt, gesamter Bildungs- und Forschungsetat: 18 Milliarden. Quelle: Die freie Welt
    Als Regierung muß man eben Prioritäten setzen.

    • qanon sagt:

      Das Geld (20 MRD Euro) ist im Irak besser aufgehoben als in Deutschland (18 MRD Euro). Nur so können wir im Internationalen Vergleich den Anschluss an die Schlusslichter im Bildungsniveau finden und zu einem neuen Irak werden. In Zukunft wird dann der Irak an uns Geld zahlen, oder?

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