
Deichwachhaus
Foto: Pfalz-Express
Hördt – Das Planfeststellungsverfahren für den Reserveraum für Extremhochwasser in der Hördter Rheinaue soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 abgeschlossen werden.
Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Florian Bellaire (CDU) hervor.
Ein zentraler Punkt im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben ist die Errichtung einer Baustraße, die insbesondere die Anliegergemeinde Kuhardt entlasten soll. Eine vorgezogene Planung dieser Straße wurde aus der Region angeregt, jedoch verweist die Landesregierung darauf, dass die Baustraße als erster Schritt der baulichen Umsetzung des Reserveraums realisiert werden soll.
Die Zusicherung, dass die Baustraße „vor Beginn der Massentransporte für den Bau des Reserveraums fertiggestellt sein“ müsse, wird von Vertretern der betroffenen Gemeinden als positiv bewertet. Kuhardts Bürgermeister Christian Schwab, Verbandsbürgermeister Matthias Schardt (Rülzheim) und Florian Bellaire dazu: „Wir erwarten einen Baustellenverkehr von bis zu 300 LKW pro Tag. Es war und bleibt zentrales Anliegen, dass die Ortslage von Kuhardt nicht von diesen Massentransporten betroffen sein wird und auch keine anderen Gemeinden zusätzlich belastet werden.“
Bis zur Fertigstellung der Baustraße sollen nach Angaben des Landes lediglich Teilbaumaßnahmen durchgeführt werden, die keinen erheblichen Transportaufwand erfordern. Für Planung und Vorbereitung der Baustraße wird ein Zeitraum von 15 bis 18 Monaten veranschlagt. Nach einem rechtsgültigen Planfeststellungsbeschluss werde es voraussichtlich weitere drei Jahre dauern, bis die Straße fertiggestellt ist. Erst dann könne mit den Massentransporten begonnen werden.

Landtagsabgeordneter Florian Bellaire.
Foto: v. privat
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