
Quelle: Pfalz-Express
Gießen – Während des Polizeieinsatzes zum Gründungskongress der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ ist am Samstagvormittag ein Dienstpferd der Bundespolizei einen Abhang hinuntergestürzt.
Sowohl die Beamtin als auch das Pferd blieben nach offiziellen Angaben unverletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 11:20 Uhr im Bereich der Straße Margaretenhütte in der Nähe des Gießener Bahnhofs.
Die berittene Einheit der Bundespolizei begleitete zu diesem Zeitpunkt einen Demonstrationszug. Dabei verfing sich ein Hinterbein des Dienstpferdes „Navaro“ in einem Zaun, woraufhin das Tier die Böschung hinunterrutschte und stürzte.
„Es lag keinerlei Fremdeinwirkung vor“, betonte die Bundespolizei in einer Stellungnahme. Die Reiterin konnte sich rechtzeitig abfangen und blieb ebenso wie das Pferd äußerlich unverletzt.
Navaro wurde vorsorglich umgehend in eine nahegelegene Tierklinik gebracht. Dort bestätigte die tierärztliche Untersuchung: Auch das Pferd hat keine Verletzungen erlitten. Die Bundespolizei wies zugleich Berichte und insbesondere im Internet kursierende Video- und Bildaufnahmen zurück, die den Vorfall anders darstellen.
Diese Aufnahmen seien „gänzlich unzutreffend“, hieß es in der Mitteilung. Der Einsatz in Gießen war Teil umfangreicher polizeilicher Maßnahmen rund um den Gründungskongress der Jungen Alternative, zu dem mehrere hundert Gegendemonstranten mobilisiert hatten.
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen [6]