
Foto: Pfalz-Express
Kreis Germersheim – Gute Nachrichten für Radpendler im Landkreis Germersheim: Die Pendler-Radroute, die zunächst auf Eis gelegt werden sollte, wird jetzt doch umgesetzt.
Möglich wurde dies, nachdem Staatssekretär Andy Becht die Angelegenheit aufgegriffen und in einer Bürgermeisterdienstbesprechung Unterstützung von Seiten der Landesregierung zugesagt hatte.
Landrat Martin Brandl erklärte nach der Verabschiedung des Kreishaushalts, dass das Land die Kommunen künftig bei Unterhalt, Verkehrssicherung und Winterdienst der Route finanziell unterstützen will. Becht kündigte dabei hohe Fördersätze an, die sich an den vom Landesbetrieb Mobilität ermittelten Unterhaltungsaufwendungen orientieren.
Zwar blieben einzelne Zusagen noch vage und es sei offen, ob künftig erneut Kosten auf Kreis oder Gemeinden zukommen könnten, dennoch zeigte sich Brandl zuversichtlich, dass das Projekt nun wieder angegangen werden kann.
Auch im Kreistag stieß diese Perspektive auf Zustimmung: Die Mitglieder zeigten sich offen und bereit, das gemeinsame Projekt der Pendler-Radroute weiterzuführen.
Die Route selbst führt von Schifferstadt über Speyer bis nach Wörth und ist Teil eines Landesprojekts, das bereits 2014 als einer von sieben möglichen Korridoren identifiziert wurde.
Nach einer Kooperationsvereinbarung von 2022 wurden erste Planungsaufträge vergeben. Die Gesamtroute misst rund 60 Kilometer, davon liegen 27 Kilometer im Landkreis Germersheim – ein bedeutender Anteil, der den Kreis zu einem zentralen Baustein des Projekts macht.
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