
Foto: dts Nachrichtenagentur
Basel – Der Schweizer Pharmakonzern Novartis rechnet mit schnellen Erfolgen auf dem Gebiet neuartiger Arznei.
„Wir halten es für möglich, zwei bahnbrechende neue Gentherapien innerhalb von 12 Monaten an den Markt zu bringen“, sagte Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Eine Tablette, dreimal am Tag, das werde für viele Krankheiten künftig nicht mehr der Standard sein.
Bei den neuen CAR-T-Behandlungen werden dem Kranken aufwendig Zellen entnommen, die Gene manipuliert und dann wieder in den Körper zurückgegeben, damit sie den Krebs bekämpfen können. Gerade erst habe man in Europa eine revolutionäre Methode zur Behandlung von Krebspatienten zugelassen bekommen, die modifizierten T-Zellen, so Reinhardt.
Bei dem Präparat „Kymriah“ geht es um die Behandlung schwerstkranker Leukämie-Patienten, von denen nach Studien 80 Prozent eine Chance nicht nur auf Linderung, sondern auf Heilung bekommen könnten. Die Therapie kostet rund 320.000 Euro.
(dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen [6]