
Foto über EVTZ Eurodistrikt PAMINA
Die Oberrheinregion war lange Zeit eine umkämpfte Region Europas. Die Festungen aus den letzten 350 Jahren erzählen die Geschichte dieser Konflikte. Heute sind sie ein wertvolles Kulturerbe, das grenzüberschreitend gefördert und vernetzt wird.
Die Arbeitsgruppe Festungen, die von Frauke Vos-Firnkes (Germersheim) geleitet wird, hat das Projekt „Historische Festungen und Verteidigungslinien“ ins Leben gerufen. Es soll die Festungsanlagen von Vauban bis zum Kalten Krieg bekannter machen und für den Tourismus nutzen.

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Ein Projekt für die Bewohner und Besucher des PAMINA-Raums
Das Projekt bietet ein neues Freizeitangebot für die Bewohner und Besucher des PAMINA-Raums, insbesondere durch die Vernetzung der Verteidigungsmonumente auf beiden Seiten des Rheins. Dazu gehören eine Karte mit mehr als dreißig Festungen, Verteidigungsanlagen, historischen und militärischen Museen, ein Besichtigungspass, der den Zugang zu den verschiedenen Stätten erleichtert, eine Wanderausstellung, die die Geschichte der Festungen enthüllt und in 12 verschiedenen Städten auf beiden Seiten des Rheins gezeigt wurde, und der „Europäische Festungssommer“, der jedes Jahr die Highlight-Veranstaltungen der 30 Stätten besonders bewirbt.
Eine Kooperation zahlreicher Tourismusakteure
Das Projekt ist eine Gemeinschaftsarbeit von 30 Partnern aus dem PAMINA-Raum, darunter Tourismusverbände, Gemeinden und die Europäische Kulturroute – FORTE CULTURA [1]. Die Tourist-Information Germersheim ist der Projektträger und der EVTZ Eurodistrikt PAMINA [2] ist der Koordinator.
Die Landtagsabgeordnete Katrin Schindele und der Bürgermeister von Seebach Reinhard Schmälzle besuchten am 27. Juli 2023 die Arbeitsgruppe Festungen auf dem Hornisgrinde und lobten die Idee und die Umsetzung: „Was die Menschen früher trennte, will sie heute vereinen. Aus den einstigen Festungen sind längst Stätten des Friedens und der Kultur für alle Menschen geworden. Sie erzählen die Geschichte Europas und mahnen vor den verheerenden Folgen unzähliger Kriege. Die grenzüberschreitende Kooperation stärkt die Region als Tourismusstandort und vom dem neu entwickelten Kultur- und Freizeitangebot profitieren nicht nur die Gäste sondern vor allem auch die Menschen vor Ort“.
Info
Der Eurodistrikt PAMINA und die Touristik–Gemeinschaft Baden – Elsass – Pfalz, kurz Vis–à– Vis, sind seit vielen Jahren im Bereich des Tourismus und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen tätig. In diesem Zusammenhang unterstützen die beiden Organisationen etwa zwanzig verschiedene Projekte und begleiten touristische Partner im PAMINA–Raum.
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