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Neue Städtebauförderung für Lambrecht und Landstuhl

Lambrechter Bahnhof – Ankunft Kuckucksbähnel
Archivfoto: Pfalz-Express/Ahme

Lambrecht/Landstuhl. Kommunalminister Sven Teuber hat Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ bekanntgegeben: Die Stadt Lambrecht (Pfalz) im Landkreis Bad Dürkheim erhält 1.155.000 Euro für die Weiterentwicklung ihres Stadtzentrums, die Stadt Landstuhl im Landkreis Kaiserslautern 750.000 Euro für ihre Innenstadt.

In Lambrecht [1] fließt das Geld in das Gebiet Altstadt/Sanierungsgebiet 2. Seit 2013 haben Land und Bund dort bereits insgesamt 2,6925 Millionen Euro bereitgestellt. Im Mittelpunkt stehen jetzt der Ausbau des Metzgergässchens und die Sanierung des denkmalgeschützten Zunfthauses.

Ergänzend werden Sanierungsberatungen und private Modernisierungsmaßnahmen unterstützt. Ziel ist es, dem Stadtzentrum einen nachhaltigen Impuls zu geben und die Attraktivität des Wohnumfelds sowie die Lebensqualität zu steigern.

In Landstuhl [2] geht die Förderung in die laufende Entwicklung der Innenstadt. Seit 2017 summiert sich die Unterstützung hier auf 3,705 Millionen Euro.

Konkret soll der vierte Bauabschnitt der Kaiserstraße vorangebracht werden. Er schließt an bereits umgestaltete Bereiche an und verbessert vor allem die Barrierefreiheit, die Bedingungen für Fußgänger und die Aufenthaltsqualität. Begrünung und Verschattung des Straßenraums tragen zugleich zu einer klimaangepassten Innenstadt bei.

Auch hier sind vorbereitende Maßnahmen und private Modernisierungen vorgesehen – ebenfalls mit dem Ziel, nachhaltige Impulse zu setzen und das Wohnumfeld attraktiver zu machen.„Die Transformation unserer Städte gelingt nur mit Weitblick und konkreten Investitionen in die kommunale Infrastruktur“, betonte Minister Teuber.

Die Städtebauförderung setze genau dort an, wo ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte der Stadtentwicklung zusammenkämen. Das stärke nicht nur die Quartiere, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt [3]“ unterstützt Kommunen gezielt dabei, wirtschaftlichen und demografischen Wandel zu bewältigen und lebenswerte Quartiere zu schaffen.

Ergänzend stehen die Programme „Lebendige Zentren – Aktive Stadt“ und „Sozialer Zusammenhalt – Soziale Stadt“ sowie das landeseigene Strukturprogramm und das Modellvorhaben „Innenstadt-Impulse“ zur Verfügung.

Im Programmjahr 2026 stehen in Rheinland-Pfalz wieder über 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereit. Zwischen 2010 und 2025 haben bereits mehr als 200 Städte, Gemeinden und kommunale Gebietskörperschaften von über einer Milliarde Euro aus den verschiedenen Städtebauförderprogrammen profitiert.