
Foto: SNelles | Stadt Germersheim
Germersheim – Die Ahmadiyya Muslim Jamaat hat gemeinsam mit der Stadt Germersheim im Ludwigspark eine Esche gepflanzt. Die Aktion war Teil einer bundesweiten Friedenskampagne und fand bereits in der vergangenen Woche statt.
Mit dabei waren Bürgermeister Marcus Schaile (CDU), Vertreter der katholischen Pfarrgemeinde und Mitglieder der lokalen und überregionalen Ahmadiyya-Gemeinde. Gemeinsam wollten sie ein sichtbares Zeichen für interreligiösen Dialog und ein gutes Miteinander setzen.
Die Esche steht in vielen Kulturen für Leben, Standhaftigkeit und Erneuerung. In Germersheim soll sie an Frieden, Freundschaft und gegenseitigen Respekt erinnern, unabhängig von Herkunft oder Glauben.
Die Pflanzung gehört zu einer Initiative der Ahmadiyya-Organisation Ansarullah. Nach Angaben der Gemeinde wurden in diesem Rahmen bereits in mehr als 1000 Städten und Gemeinden in Deutschland Bäume gesetzt.
Schon 2015 hatte die Ahmadiyya Muslim Jamaat im Ludwigspark einen Tulpenbaum gepflanzt. Auch damals ging es um Werte wie Wachstum, Beständigkeit und Zusammenhalt.
Bürgermeister Schaile hob hervor, wie wichtig solche Aktionen für das gesellschaftliche Klima seien. Sie zeigten, dass interreligiöser Frieden möglich sei, wenn Menschen sich aktiv dafür einsetzten. Zugleich würdigte er das kontinuierliche Engagement der Gemeinde, etwa die jährliche Reinigungsaktion öffentlicher Plätze am Neujahrstag.
Auch Vertreter der beteiligten Gemeinden betonten die Bedeutung der Aktion. Sie verwiesen auf ihr Leitmotiv „Liebe für alle, Hass für keinen“, das nicht nur ein Spruch sei, sondern im Alltag gelebt werde durch Dialog, Engagement und konkrete Beiträge für die Gemeinschaft.
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