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Neubauprojekt in Jockgrim bekommt Landesförderung: Zwölf neue Mietwohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen

V.li.: MdL Dr. Katrin Rehak-Nitsche (SPD), ISB-Vorstandsmitglied Sandra Baumbach, Architekt Patrick Müller, Alexander Reichert, Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen, Bürgermeister Karl Dieter Wünstel (CDU), MdL Florian Bellaire (CDU), Ortsbürgermeister Germann Guttenbacher (CDU), Finanzierungsberater Dominik Rapp.
Foto: ISB RLP

Jockgrim – In der Bahnhofstraße 33 in Jockgrim entstehen zwölf neue Mietwohnungen für Menschen mit geringem Einkommen. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Bauvorhaben mit einem ISB-Darlehen in Höhe von rund 2,9 Millionen Euro sowie Tilgungszuschüssen von etwa 1,2 Millionen Euro.

Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen (SPD) überreichte zusammen mit Sandra Baumbach, Vorstandsmitglied der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), den offiziellen Förderbescheid an Projektverantwortlichen Alexander Reichert. An der Übergabe nahmen auch Verbandsbürgermeister Karl Dieter Wünstel und Ortsbürgermeister German Guttenbacher teil.

Die künftigen Wohnungen sollen 25 Jahre lang für Haushalte mit niedrigem Einkommen zur Verfügung stehen. Nach Angaben von Baumbach ermöglicht die Förderung eine Nettokaltmiete von sieben Euro pro Quadratmeter – ein wichtiger Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums in der Region.

Finanzministerin Ahnen lobte das Projekt als zukunftsweisend. Es vereine bezahlbares Wohnen, soziale Teilhabe und Klimaschutz. Geplant sei ein hoher energetischer Standard: Das Gebäude soll nicht nur wenig Energie verbrauchen, sondern auch selbst Energie erzeugen. Zudem werden drei der zwölf Wohnungen barrierefrei sein, zwei davon rollstuhlgerecht.

Auch ISB-Vorständin Baumbach hob die Bedeutung des sozialen Wohnungsbaus für die Lebensqualität und eine nachhaltige Entwicklung hervor.

Bauherr Alexander Reichert betonte, dass durch die Unterstützung des Landes und der ISB Wohnraum geschaffen werde, der den Bedürfnissen vieler Menschen gerecht werde. Das Projekt sei ein gemeinsamer Beitrag zur Zukunft der Region.

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