
Symbolfoto: dts Nachrichtenagentur
München – Nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen in Oberbayern wird ein Ermittlungsverfahren gegen drei Bahn-Mitarbeiter eingeleitet – wegen „fahrlässiger Tötung“.
Das teilte die Staatsanwaltschaft München II am Dienstag mit. Sprecherin Andrea Grape betonte, es handele sich bisher um einen Anfangsverdacht. Bis zum Abschluss der Ermittlungen bleibe offen, ob die Bahnmitarbeiter tatsächlich eine Mitschuld hätten.
Bei dem Eisenbahnunfall war am Freitag ein Regionalbahn-Zug der DB Regio auf der Bahnstrecke München-Garmisch-Partenkirchen bei Burgrain entgleist. Bei dem Unfall kamen fünf Menschen ums Leben, 44 wurden verletzt.
Bei den Getöteten handelte es sich um einen 14-Jährigen sowie vier erwachsene Frauen, darunter zwei Mütter aus der Ukraine.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen stand zunächst technisches Versagen am Zug oder an der Infrastruktur. Am Wochenende wurde dann aber bekannt, dass auf dem betroffenen Streckenabschnitt in wenigen Tagen Sanierungsarbeiten an den Gleisen stattfinden sollten. (dts Nachrichtenagentur/red)

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