
Hubert Aiwanger, Oktober 2025 [1] · Foto: Michael Lucan · Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE [2]
Berlin – Nach dem Tod von Hubert Aiwanger haben die Staatsanwaltschaft Berlin und die 6. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Ermittler prüfen, woran der bayerische Vizeministerpräsident starb, wie es zu seinem Tod kam und ob ein Fremdverschulden vorliegt. Die Ermittlungen dauern an.
Der 55-jährige bayerische Wirtschaftsminister und Bundesvorsitzende der Freien Wähler hätte am Mittwoch, 4. November 2026, bei der Eröffnung des Hauptstadtbüros seiner Partei in Berlin sprechen sollen. Er hatte den Termin aus gesundheitlichen Gründen abgesagt und sich vertreten lassen. Später war er nicht mehr erreichbar.
Am frühen Abend wurde er dann tot in seinem Hotelzimmer [3] in Berlin-Mitte gefunden. Wer ihn fand und unter welchen Umständen, ist bislang nicht bekannt.
Söder spricht von „absoluter Tragödie“
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach am Mittwochabend auf X von einer „absoluten Tragödie“. „Wir sind alle zutiefst geschockt“, schrieb er. Seine Gedanken seien zuerst bei Aiwangers Familie und seinen Kindern. „Wir trauern mit ihnen und beten für sie.“