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Mitgliederversammlung des Fördervereins der Gedenkstätte für NS- Opfer in Neustadt e.V.: Ein neuer alter Vorstand

Mitgliederversammlung des Fördervereins Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt e.V. am 1. Oktober 2025.
Quelle: privat

Neustadt. Am 01.10.2025 fand im Gemeindesaal der Martin-Luther-Kirche in Neustadt die jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt an der Weinstraße e.V. mit den zweijährlichen Neuwahlen des Vorstandes statt.

Nach einem Geschäftsbericht über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins und des Vorstandes durch den Vorsitzenden Kurt Werner und die stellvertretende Vorsitzende Dr. Anja-Maria Bassimir folgte der Kassenbericht durch den, erst im letzten Jahr ins Amt berufenen, Schatzmeister Björn Uhrig.

Vor den Wahlen wurde eine teilweise Änderung der Satzung einstimmig durch die Anwesenden Mitglieder beschlossen, so wurden neben einigen formellen Punkten insbesondere die Aufstellung des Vorstandes geändert, so dass dieser nicht wie bisher aus einem Vorsitz und einem stellvertretenden Vorsitz, sondern aus zwei gleichberechtigten Vorsitzenden besteht.

Zusätzlich wurde die Zahl der möglichen Beisitze im Vorstand auf 9 erhöht. Dies geschah vor allem, um den Status der drei extern benannten Mitglieder des Vorstandes zu klären und gleichzeitig das gestiegene Aufkommen an Arbeit des Vereins auf mehr Schultern verteilen zu können.

Der neuen Satzung entsprechend folgten die Neuwahlen des Vorstandes. Kurt Werner und Dr. Anja-Maria Bassimir wurden in ihren neu zugeschnittenen Ämtern bestätigt. Auch Björn Uhrig wird seine gewissenhafte Arbeit als Schatzmeister in den nächsten zwei Jahren weiter ausfüllen. Die Kassenprüfung übernehmen in diesem Zeitraum Dekan Andreas Rummel und Norbert Seefeld.

In den neuen erweiterten Beisitz wurden einstimmig die bisherigen Beisitzerinnen und Beisitzer Tobias Löcher, Prof. Dr. Matthias Bahr, Laura Kimmel, MdL Claus Schick und David Rosenberg gewählt. Neu in den Vorstand berufen wurde Peter Zank.

Zum Ende der Sitzung erfolgte durch den hauptamtlichen Mitarbeiter Jan Wiese die Präsentation der neuen Häftlingsdatenbank auf der Website der Gedenkstätte, welche seit wenigen Tagen für die Forschung und die Öffentlichkeit zugänglich ist.

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