
Im Park Schöntal in Aschaffenburg hatte sich die grausame Tat abgespielt.
Bild: Google Maps
Aschaffenburg – Der Messerangreifer von Aschaffenburg, Enamullah O., muss dauerhaft in die Psychiatrie. Das entschied das Landgericht Aschaffenburg in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil.
Damit folgte das Gericht der einstimmigen Forderung von Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenklage. Der Anklagebehörde zufolge soll die Tat [1] nicht wegen einer Radikalisierung des Beschuldigten begangen, sondern wegen Wahnvorstellungen. Der Mann soll zudem eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Enamullah O. hatte angegeben, „Stimmen“ gehört zu haben,
Bei der Tat im Januar 2025 hatte der 28-jährige Afghane in einem Park eine Kita-Gruppe mit einem Messer angegriffen. Dabei wurden der zweijährige Yannis und ein Familienvater, der helfen wollte, getötet. Die ebenfalls zweijährige Elin und ein Rentner, der auch zu Hilfe eilte, wurden schwer verletzt. Der polizeibekannte Täter war ausreisepflichtig. (dts Nachrichtenagentur / red)
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