Berlin – Die Soldaten der seit dem 5. Mai vor der libyschen Küste kreuzenden deutschen Marineschiffe „Hessen“ und „Berlin“ sind laut eines Berichts der „Bild am Sonntag“ angewiesen, die Flüchtlingsboote nach Rettung der Flüchtlinge zu versenken.
„Sie würden sonst auf dem offenen Meer ein Schifffahrtshindernis für andere Boote darstellen. Zum anderen könnte es sein, dass wir ein leeres Boot aus der Luft irrtümlich als ein in Seenot befindliches Boot wahrnehmen und hinfahren, um es zu retten“, sagte Fregattenkapitän und Sprecher des Deutschen Marineverband Seenotrettung Alexander Gottschalk.
Zudem würden alle Flüchtlinge vor der Aufnahme auf die Marineschiffe auf Waffen und gefährliche Gegenstände kontrolliert. (dts Nachrichtenagentur)
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