
Auf dem Marktplatz, Tatort der Messerattacke, bei der ein Polizist getötet wurde, wurden viele Blumen nieder gelegt.
Foto: Pfalz-Express
Mannheim. Im Laufe des Freitagabends (7. Juni) fanden im Stadtgebiet Mannheim drei genehmigte Versammlungen statt. Knapp 800 Menschen versammelten sich bei einer Kundgebung des DGB auf dem Alten Meßplatz.
Parallel zog von dort die Versammlung des Bündnisses „Mannheim gegen rechts“ als Demonstrationszug in Richtung des Paradeplatzes. Dort traf der in der Spitze bis zu 3.300 Menschen zählende Zug auf eine Versammlung der AfD mit knapp 700 Teilnehmern.

AfD-Kundgebung in Mannheim.
Foto: Pfalz-Express
Die AfD-Landesverbände Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz hatten ursprünglich zu einer Kundgebung mit dem Thema „Islamismus stoppen“ auf den Mannheimer Marktplatz eingeladen, mussten aber per richterlichen Beschluss auf den Paradeplatz ganz in der Nähe ausweichen. Dort sprachen Vertreter der Landesverbände.
Die Polizei ist mit dem friedlichen Verlauf der Demonstrationen auf beiden Seiten zufrieden.
Dabei habe sich das gemeinsame Sicherheitskonzept von Polizei und Stadt Mannheim bewährt. Nur vereinzelt sei es zu verbalen Provokationen von beiden Seiten gekommen. Der Polizei sei es frühzeitig durch ihre Präsenz gelungen, eine Eskalation zu verhindern. (pol/desa)
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