
Quelle: KI-generiert Pfalz-Express
Ein Drogenfund in erstaunlicher Größenordnung beschäftigt die Ermittler in Ludwigshafen. Bei Durchsuchungen am Donnerstag haben Polizei und Staatsanwaltschaft insgesamt rund 37 Kilogramm Drogen, mehrere Waffen und 66.000 Euro Bargeld sichergestellt. Zwei Männer im Alter von 22 und 23 Jahren sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen gegen die beiden Ludwigshafener liefen bereits seit mehreren Monaten. Im Visier der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Frankenthal standen die Männer wegen des Verdachts, im großen Stil mit Drogen zu handeln.
Am Donnerstag rückten die Einsatzkräfte schließlich zu den Wohnungen und weiteren genutzten Räumen der beiden aus. Was sie dort fanden, war einiges: rund 14 Kilogramm Haschisch, 11,6 Kilogramm Amphetamin und weitere 11 Kilogramm Marihuana. Dazu kamen etwa 1,3 Kilogramm Ketamin, 470 Gramm Kokain und 55 Gramm MDMA.
Auch Waffen und Munition lagen nach Angaben der Ermittler in den durchsuchten Räumen. Sichergestellt wurden unter anderem eine aufgebohrte Schreckschusspistole, ein Schalldämpfer, rund 300 Schuss Munition und 100 Schuss Gewehrmunition. Außerdem fanden die Einsatzkräfte einen Schlagring, einen Schlagstock und zwei Messer.
Und dann waren da noch rund 66.000 Euro Bargeld. Der 22-Jährige war bereits per Haftbefehl gesucht worden und wurde bei der Durchsuchung festgenommen. Sein 23-jähriger mutmaßlicher Komplize kam zunächst vorläufig in Gewahrsam.
Am Freitag mussten sich beide vor dem Haftrichter verantworten. Der Haftbefehl gegen den 22-Jährigen wurde in Vollzug gesetzt. Gegen den 23-Jährigen erließ der Richter ebenfalls Haftbefehl – ihm wird bewaffneter Drogenhandel in nicht geringer Menge vorgeworfen.
Beide Männer wurden anschließend in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.
An dem Einsatz waren neben Kräften des Polizeipräsidiums Rheinpfalz und des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz auch Spezialeinheiten beteiligt. Die Ermittlungen laufen weiter.
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