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Landstuhl: Angegriffener Zugbegleiter starb an Hirnblutung

Symbolbild: Pfalz-Express

Landstuhl – Der bei dem Angriff in einer Regionalbahn schwer verletzte Zugbegleiter ist nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion an den Folgen erheblicher stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Kopf gestorben.

Wie die Rechtsmedizin der Universität des Saarlands mitteilte, führte eine Hirnblutung zum Tod des 36-Jährigen.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand ereignete sich die Tat am 2. Februar gegen 17.30 Uhr in der Regionalbahn RE 4131 kurz nach der Abfahrt in Landstuhl in Richtung Homburg.

Der 26 Jahre alte Tatverdächtige konnte bei einer Fahrkartenkontrolle keine gültige Fahrkarte vorweisen und wurde aufgefordert, sich auszuweisen und den Zug zu verlassen. Daraufhin soll er den Zugbegleiter mit mehreren heftigen Faustschlägen gegen den Kopf angegriffen haben. Ein Messer oder andere gefährliche Gegenstände wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht eingesetzt.

Der Zugbegleiter verlor infolge der Schläge das Bewusstsein. Trotz Erstversorgung und Reanimationsmaßnahmen im Zug erlag er später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der Tatverdächtige ist griechischer Staatsbürger und gab an, in Luxemburg zu wohnen. Vorstrafen oder polizeiliche Erkenntnisse in Deutschland liegen nach aktuellem Stand nicht vor. Weitere rechtsmedizinische und kriminaltechnische Untersuchungen und die Auswertung von Videoaufnahmen aus dem Zug dauern an.

Der Beschuldigte in Homburg von der Bundespolizei verhaftet und später in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

 
 

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