
Rainer Guth
Quelle: Donnersberg.de
Donnersbergkreis. Am 23. Februar 2025 gingen die Bürger des Donnersbergkreises nicht nur zur Bundestagswahl an die Urnen, sondern bestimmten auch ihren neuen Landrat: Rainer Guth (parteilos) hat das Rennen gemacht.
Die Wahl, die ursprünglich für den 2. Februar geplant war, wurde aufgrund der angesetzten Bundestagswahl auf den 23. Februar verschoben und sorgte für einen intensiven Wahlkampf in der Pfalz.
Drei Personen traten an, um das Amt des Landrats im Donnersbergkreis zu übernehmen:
Rainer Guth (parteilos): Der amtierende Landrat seit 2017 kandidierte erneut, unterstützt von CDU und Freien Wählern (FWG). Mit seiner langjährigen Erfahrung und dem Motto „Gemeinsam. Nachhaltig. Stark.“ setzte er auf Kontinuität und eine bodenständige Politik nahe an den Menschen.
Jaqueline Rauschkolb (SPD): Die Landtagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende brachte frischen Wind in den Wettbewerb. Sie wollte mit sozialdemokratischen Schwerpunkten punkten und Guth herausfordern.
Alexander Raab (parteilos): Als Verwaltungsfachangestellter trat Raab ohne Parteibindung an und sprach vor allem Wähler an, die eine Alternative zu den etablierten Kandidaten suchten.
Ein Wahlkampf im Winter
Der Wahlkampf im Februar stellte die Kandidaten vor ungewohnte Herausforderungen. Kalte Temperaturen und kurze Tage erschwerten klassische Methoden wie Haustürbesuche oder Wahlkampfstände.
Dennoch zeigten sich die Bewerber kreativ: Rainer Guth setzte auf seine Bekanntheit und direkte Gespräche mit Bürgern, während Jaqueline Rauschkolb auch digitale Kanäle nutzte, um ihre Botschaft zu verbreiten. Alexander Raab hingegen setzte auf eine bürgernahe Kampagne mit Fokus auf lokale Themen.
Die Entscheidung, die Landratswahl mit der Bundestagswahl zu kombinieren, führte zu einer erhöhten Wahlbeteiligung. Mit rund 78,5 Prozent gingen deutlich mehr Menschen wählen als bei der letzten Landratswahl 2017, als die Beteiligung bei knapp 43 Prozent lag.
Das Ergebnis
Nach einem spannenden Wahlabend stand das Ergebnis fest: Rainer Guth sicherte sich mit 51,9 Prozent der Stimmen den Sieg im ersten Wahlgang und bleibt damit Landrat des Donnersbergkreises. Jaqueline Rauschkolb erreichte 30,9 Prozent, während Alexander Raab 17,2 Prozent der Stimmen erhielt. Eine Stichwahl, die für den 9. März geplant gewesen wäre, wurde damit nicht nötig.
Guth zeigte sich im Anschluss erleichtert und dankbar: „Das Vertrauen der Menschen bedeutet mir viel. Es zeigt, dass Nähe und Verlässlichkeit geschätzt werden.“ Seine Kontrahentin Rauschkolb gratulierte sportlich fair und kündigte an, sich weiterhin im Landtag für die Region einzusetzen.
Ausblick
Für Rainer Guth beginnt nun eine weitere Amtszeit von acht Jahren, in der er seine Vision einer nachhaltigen und starken Region umsetzen will. Themen wie Infrastruktur, Bildung und soziales Miteinander stehen dabei im Fokus. Der Donnersbergkreis, mit seinen rund 76.000 Einwohnern, bleibt unter seiner Führung auf Kurs – ein Kurs, den die Mehrheit der Wähler erneut bestätigt hat.
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