
Sabine Bader (erste Reihe, vierte von links) für den Landkreis SÜW bei der ersten TRISAN-Vollversammlung.
Foto: KV SÜW/Bader.
SÜW – Der Landkreis Südliche Weinstraße ist Teil einer internationalen Kooperation, die die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung am Oberrhein verbessern will.
29 Partner aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich haben sich in dem Projekt namens „TRISAN“ zusammengeschlossen. Landrat Dietmar Seefeldt betont: „Wir leben in einer Region, in der Ländergrenzen im Alltag der Menschen glücklicherweise immer weniger Bedeutung haben. Auch zwischen den Gesundheitsbehörden möchten wir die Netzwerke zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger enger knüpfen und sehen in TRISAN dafür eine hilfreiche Plattform.“
Sabine Bader, Fachärztin des Gesundheitsamts Landau/Südliche Weinstraße, vertrat den Landkreis unlängst bei der gut besuchten, ersten Vollversammlung von TRISAN im Dezember in Kehl. Rund drei Dutzend Personen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz kamen zusammen und bestätigen formal die Vereinbarung zur Verstetigung von TRISAN als Wissen- und Kompetenzzentrum. Außerdem wählte die Vollversammlung ein neues Präsidium.
Bader berichtet: „Auf der Agenda standen außerdem die bisherigen Arbeitsprogramme, wobei wir unter dem Punkt Prävention noch ‚Einflüsse der Umwelt‘ aufgenommen haben, um zum Beispiel den Klimawandel als Gesundheitsfaktor ausreichend berücksichtigen zu können.“ Die Schwerpunkte für die kommenden Jahre sollen die Patientenmobilität, vor allem in Bezug auf grenzübergreifende Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen, der Fachkräftemangel und Prävention sein, so Bader weiter. „Themen, die in jedem der beteiligten Länder hochbrisant sind.“