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Landau wird smart: EnergieSüdwest startet Vollrollout intelligenter Stromzähler

Quelle: Energie südwest

Landau. Mit dem offiziellen Start des Vollrollouts intelligenter Messsysteme beginnt in Landau und der Region ein neues Kapitel in der Energieversorgung.

Nach Jahren der Vorbereitung, technischen Erprobung und Pilotprojekte setzt EnergieSüdwest (ESW) jetzt konsequent auf die flächendeckende Einführung sogenannter „Smart Meter“. Ziel ist es, alle Haushalte und Betriebe in den kommenden Jahren mit der modernen digitalen Zählertechnik auszustatten – und damit die Energiewende vor Ort aktiv voranzubringen.

„Der Start des Vollrollouts ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer smarteren Energiezukunft“, betont EnergieSüdwest Netz GmbH Geschäftsführer Dr. Robert Grajcarek. „Wir setzen auf innovative Technologien, um die Digitalisierung der Netze zu ermöglichen und gleichzeitig den Klimaschutz in unserer Region zu stärken.

Die intelligente Strommessung ist dabei mehr als ein technisches Update: Sie ist ein entscheidender Schritt hin zu einer transparenten, sicheren und klimafreundlichen Energieversorgung – direkt vor Ort in Landau und der Region. Mit dem Vollrollout leistet EnergieSüdwest einen wichtigen Beitrag, um die Energiewende greifbar und erlebbar zu machen – für heute, morgen und die nächsten Generationen.“

Der Rollout erfolgt schrittweise, aber ambitioniert: ESW arbeitet auf Basis eines digitalen Geo-Informationssystems, das gezielt Ballungsräume identifiziert und so die Einbauplanung effizienter macht. In der Planung werden zunächst Kunden mit 6.000 kWh pro Jahr sowie Haushalte mit Strom erzeugenden Anlagen mit einer Nennleistung von mehr als 7 kW prioritär behandelt.

Hier beginnt nun die Umrüstung – zunächst mit dem Ziel, 20 Prozent der Kundinnen und Kunden in dieser Gruppe bis Ende 2025 umgerüstet zu haben. Bereits jetzt werden dort, wo es sinnvoll für die Datenkommunikation ist, auch Einbaufälle aus anderen Gruppen, z.B. mit niedrigerem Verbrauch, berücksichtigt.

Ab 2026 sollen alle interessierten Kunden die Möglichkeit haben, ein intelligentes Messsystem – sofern im betroffenen Gebiet technisch bereits möglich – außerhalb des Vollrolloutplans der ESW zu bekommen. In den Folgejahren plant ESW, jährlich rund 4.000 weitere Geräte umzurüsten.