
Die Stadt Landau hat die Unterbringung für geflüchtete Menschen neu organisiert. Symbolbild: Stadt Landau
Die Stadt Landau hat ihre Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Schlachthofstraße zum 1. Juli 2026 geschlossen und die Bewohner auf zwei andere Standorte verteilt.
Zuletzt lebten 42 Menschen in der Unterkunft. Sie zogen in die Gemeinschaftsunterkünfte in der Industriestraße und an der Horstschanze um. Nach Angaben der Stadt wurden dabei familiäre Situationen und individuelle Bedürfnisse möglichst berücksichtigt.
Insgesamt wohnen derzeit 76 Menschen in den städtischen Gemeinschaftsunterkünften. Grund für die Schließung sind die zuletzt deutlich gesunkenen Zuweisungszahlen. Nach Einschätzung der Stadt reichen die verbleibenden Kapazitäten voraussichtlich auch in den kommenden Jahren aus, sofern sich die Lage nicht grundlegend verändert.
Mit der Schließung spart die Stadt unter anderem Kosten für Sicherheitsdienst, Versorgung sowie perspektivisch Miete und Nebenkosten. Gleichzeitig sollen Personal und Betreuungsangebote an den beiden verbleibenden Standorten gebündelt werden. Sozialdezernentin Lena Dürphold betont, dass die Unterbringungsstrukturen an den tatsächlichen Bedarf angepasst würden. Gleichzeitig seien die Bewohner beim Umzug eng begleitet worden.
Die Stadt weist jedoch darauf hin, dass sich die Situation durch internationale Krisen jederzeit ändern könne. Die Entwicklung werde deshalb weiterhin genau beobachtet.
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