
Symbolbild (KI): Pfalz-Express
Im Landkreis Germersheim hat die Kreisverwaltung die „Leitziele Integration 2026“ erarbeitet. Der Kreisausschuss hat das Konzept anschließend „zur Kenntnis genommen“. Will heißen: politisch unterstützt.
Hinter dem sperrigen Namen steckt kein neues Gesetz oder Ähnliches. Es geht um einen Arbeitsplan für die Integrationsarbeit im Landkreis: Welche Themen in den kommenden Jahren wichtig sind und worauf sich Verwaltung und Politik konzentrieren wollen.
Die Leitziele gelten ausschließlich für die Arbeit von Verwaltung und Politik. Für Bürger ergeben sich daraus keine neuen Regeln.
Darum geht´s
Inhaltlich umfassen die Leitziele 13 Handlungsfelder. Dazu gehören unter anderem ein friedliches Zusammenleben, mehr Begegnungsmöglichkeiten, bessere gesellschaftliche Teilhabe, der Ausbau von Netzwerken und das klare Eintreten gegen Rassismus und Diskriminierung. Auch die Zusammenarbeit zwischen Kreisverwaltung, Städten und Gemeinden soll gestärkt werden.
Der Landkreis versteht Integration darin als gemeinsame Aufgabe. Sie soll nicht nur von der Verwaltung, sondern auch von Politik, Vereinen und der Bevölkerung mitgetragen werden.
„Integration gelingt nur dann nachhaltig, wenn sie als Querschnittsaufgabe verstanden wird und alle Bereiche der Verwaltung mitgedacht werden. Mit den Leitzielen schaffen wir dafür eine klare gemeinsame Grundlage“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler.
Die konkreten Maßnahmen werden nun im weiteren Integrationskonzept ausgearbeitet. Die Finanzierung erfolgt laut Kreisverwaltung über bestehende Haushaltsmittel im Bereich Migration und Integration sowie über das Kommunale Integrationsmanagement.
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