
KO-Tropfen Testarmband
Foto: über KV GER
Kreis Germersheim – Mit Beginn der Faschingssaison stehen im Kreis Germersheim wieder zahlreiche Faschingsumzüge und Veranstaltungen an. Damit Kinder und Jugendliche dabei unbeschwert und sicher feiern können, ist auch das Jugendamt der Kreisverwaltung Germersheim bei den großen Umzügen präsent.
Die Jugendschutzbeauftragten sind präventiv und begleitend im Einsatz. Sie achten darauf, dass die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen eingehalten werden, insbesondere beim Alkohol- und Tabakkonsum von Minderjährigen.
Zusammen mit den Jugendsachbearbeitern der Polizei suchen sie das Gespräch, informieren über Risiken und bieten Unterstützung an, möglichst bevor es zu Problemen kommt.
Jugendschutzteams bei den Umzügen vor Ort
Der Jugendschutz arbeitet dabei eng mit Veranstaltern, Ordnungsdiensten, dem Deutschen Roten Kreuz, der Feuerwehr und der Polizei zusammen. In den vergangenen Jahren sind die Faschingsumzüge im Kreis Germersheim weitgehend ruhig verlaufen, nahezu ohne jugendliche Alkoholexzesse oder Gewaltvorfälle.
Ein besonderes Angebot gibt es in diesem Jahr für Mädchen und junge Frauen: Der Zonta Club Speyer-Germersheim stellt K.O.-Tropfen-Testarmbänder zur Verfügung.
Dabei handelt es sich um Armbänder mit kleinen Testfeldern, auf die ein Tropfen des eigenen Getränks gegeben werden kann. Verfärbt sich das Feld, kann dies ein Hinweis auf den Einsatz von K.O.-Tropfen sein. Die Armbänder werden zusammen mit einem Kärtchen mit Hilfs- und Kontaktangeboten ausgegeben.
Tipps für Jugendliche und Eltern
Damit das so bleibt, gibt das Jugendamt Hinweise für ein verantwortungsvolles Feiern. Jugendlichen wird geraten, nicht mit leerem Magen zu starten, ausreichend alkoholfreie Getränke zu trinken und die gesetzlichen Altersgrenzen beim Alkohol zu beachten. Wichtig sei auch, gemeinsam unterwegs zu sein, aufeinander zu achten und im Zweifel Hilfe beim Ordnungsdienst oder bei den Jugendschutzbeauftragten zu suchen, hieß es.
Eltern werden ermutigt, ihre Kinder zu begleiten statt zu verbieten. Klare Absprachen zu Zeiten, Treffpunkten und dem Heimweg geben Sicherheit. Ebenso wichtig sei es, erreichbar zu bleiben und Anrufe im Notfall als Vertrauensbeweis zu verstehen. Wer sich ernsthaft Sorgen um das Konsumverhalten seines Kindes macht, kann sich an Suchtberatungsstellen wenden.
Bei Fragen rund um Jugendschutz und Jugendförderung ist das Jugendamt des Kreises Germersheim per E-Mail unter kreisjugendpflege@kreis-germersheim.de [1] erreichbar.
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