
Foto: v. privat
Hatzenbühl / Jockgrim – Beim 7. Straßenfußballturnier der Fritz-Walter-Stiftung traten in diesem Jahr erstmals 14 Schulen aus dem Kreis Germersheim an, so viele wie noch nie.
Die Schülerinnen und Schüler wurden nicht schulweise, sondern in zwölf gemischte Teams eingeteilt. Grundlage dafür war die Selbsteinschätzung der Spielstärke („Profis“, „Halbprofis“ oder „Amateure“), die die Schulen vorab gemeldet hatten. Die „Profis“ spielten für Bundesligavereine, die übrigen für Nationalmannschaften. Jede Mannschaft setzte sich aus Kindern verschiedener Schulen zusammen. Schüler der IGS Rheinzabern übernahmen die Betreuung der Teams.
Bei den Nationalmannschaften setzte sich Belgien vor England durch, Deutschland belegte den vierten Platz. Bei den Bundesligisten gewann der 1. FC Kaiserslautern vor Bayer Leverkusen. Bayern München landete auf dem letzten Platz. Ob die Auslosung der Teams einen Einfluss auf diese Ergebnisse hatte, wurde von Zuschauern augenzwinkernd diskutiert.
Die Frage, ob dieses etwas überraschende Ergebnis durch den Vertreter der Fritz-Walter-Stiftung, Werner Schmalz bei der Mischung der Vereine schon beeinflusst wurde, stand dann bei kritischen FCK-Beobachtern und Bayern-Fans wie seinem Mit-Ausrichter, dem Schulsportfachberater Dominique Hartmann – auch Fan des 1.FC Saarbrücken -, im Raum und wurde mit einem Lächeln beantwortet. Für die Auswertung der Ergebnisse war Rainer Klee von der Fritz-Walter-Stiftung verantwortlich.
Lehrerin Kathrin Diehlmann von der Grundschule Jockgrim, lachte natürlich auch darüber und glaubte dies sicher nicht. „Ich fand das freundschaftliche und äußerst faire Begegnen mit anderen Schülern und den großen Spaß, den sie dabei hatten – ohne Schiedsrichter – besonders gut. Ich bin zum ersten Mal beim Kanälchers Straßenfußballturnier in Hatzenbühl dabei. Ich bin begeistert von der Organisation des Turniers, dass die Schüler als Spieler wie beim Straßenfußball selbst über strittige Situationen wie Foulspiel, Freistoß, Handspiel oder Tor entscheiden“, sagte die Lehrerin.
Am Schluss war der Jubel groß, als alle Teilnehmer bei der Siegerehrung das begehrte T-Shirt der Fritz-Walter-Stiftung durch Werner Schmalz, Dominique Hartmann und Rainer Klee überreicht bekamen.

Werner Schmalz (links) und Kathrin Diehlmann. Foto: v. privat
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