
US-Luftangriff auf IS-Stellung in Syrien.
Foto: dts Nachrichtenagentur
Damaskus – Nach wochenlangen heftigen Gefechten und trotz US-geführter Luftangriffe sind Kämpfer der radikal-sunnitischen Gruppierung „Islamischer Staat“ in die Grenzstadt Kobane eingedrungen.
Trotz erbitterten Widerstands und westlicher Waffenlieferungen an die verteidigenden Kurdenmilizen hissten IS-Kämpfer erstmals ihre markante schwarze Flagge auf einem Gebäude am Stadtrand. Es sei zu schweren Kämpfen innerhalb der Stadt gekommen.
Zuvor war es den Angreifern gelungen, eine strategisch wichtige Höhe einzunehmen, von der aus die Stadt überblickt werden kann.
Nach Angaben eines britischen Journalisten in der Stadt soll eine umfassende Evakuierung der verbliebenen Zivilbevölkerung in Richtung der Türkei begonnen haben.
Sollte die Stadt an den „Islamischen Staat“ fallen, würden weite Teile der türkisch-syrischen Grenze unter Kontrolle des Kalifats kommen. (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen [6]