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Kamin oder Feuerstelle zuhause: Ein Wunsch vieler

Foto: Larry White [1] / Pixabay [2]

Ein Kamin (drinnen oder draußen) oder eine Feuerstelle im Garten kann eine tolle Bereicherung sein. Im Garten kann so etwas zu einem dekorativen sowie funktionellen Treffpunkt werden.

Und natürlich kann auch ein Kaminofen im Haus für wohlige Wärme sowie auch für eine gemütliche Atmosphäre sorgen.

An was muss man denken, wenn es um eine Feuerstelle im Garten geht?

Eine Feuerstelle macht eine sorgfältige Planung nötig, bevor man mit dem Bau beginnt. Wenn man einen Kamin oder eine Feuerstelle haben möchte, von dem/der man lange etwas hat, sollte man folgendes berücksichtigen:

Welchen Zweck soll die Feuerstelle haben?

Zunächst sollte man überlegen, welchen Zweck die Feuerstelle haben soll. Dabei sind gewisse Elemente wichtig, die man bedenken muss.

Das Ambiente berücksichtigen

Ein Kamin oder eine Feuerstelle soll meist für eine gewisse Stimmung sorgen. So kann ein Kamin eine gemütliche Umgebung für eine kleine Gruppe werden. Wenn man öfters größere Partys veranstaltet und häufig viele Personen zu Gast hat, kann man den Bau einer Feuerstelle mit zwei offenen Seiten erwägen, damit ausreichend Platz für die Gäste vorhanden ist.

Eine gute Sicht von allen Seiten bietet eine Feuerstelle im Boden. Sie vermittelt dazu das Ambiente eines Lagerfeuers. Man kann die Feuerstelle so bauen, dass sie sowohl als Pizzaofen als auch als Grill genutzt werden kann. Allerdings ist dann die Gestaltung recht komplex.

Die passenden Steine für die Gestaltung aussuchen

Die Gestaltung sollte sorgfältig geplant werden. Manche passen die Gestaltung, also die verwendeten Steine, der Optik des Hauses an. Nutzt man Backsteine, erhält man eher eine traditionelle Fassade. Mit Hand behauene Steine können dagegen dem Kamin ein moderneres Aussehen verleihen. Man kann aber auch normale Backsteinen verwenden und diese dann verputzen.

Die Größe bestimmen

Außerdem muss man die Größe des Kamins bestimmen. Generell sollte die Größe an die Proportion der Umgebung angepasst werden. Man kann überlegen, ob ein Kamin der Mittelpunkt des Gartens sein soll. Man könnte aber auch mit dem Kamin einen bereits interessant gestalteten Bereich ergänzen.

Dazu sollte man auf alle Fälle auf die richtigen Proportionen im Verhältnis zum Haus. Man möchte ja schließlich nicht, dass der neue Kamin überdimensioniert im Garten und neben dem Haus oder auch im Haus wirkt. Auf der anderen Seite möchte man sicherlich auch nicht, dass ein Kamin im Verhältnis zum Garten/Haus viel zu klein ist.

Welcher Brennstoff soll verwendet werden?

Des weiteren muss man sich für einen Brennstoff entscheiden. Am wahrscheinlichsten sind dabei Holz oder Gas. Die meisten Kamine in Gärten werden entweder mit Holz oder mit Gas betrieben. Handelt es sich um offene Feuerstellen, wird hauptsächlich Holz dafür genutzt. Bei Holz kann es sinnvoll sein, die Brennholz Preise Deutschland [3] im Blick zu haben und sie zu vergleichen. Generell hat jeder Brennstoff Vor- und Nachteile:

Holz

Wenn man Holz verbrennt, gibt das eine warme, natürliche Optik mit den typischen Geräuschen sowie Gerüchen. Genau das lieben die Menschen. Das kann ein gasbetriebener Kamin nicht bieten. Hat man einen traditionellen Kamin, wird dieser auch eine gewisse Menge an Rauch produzieren. Deshalb muss man einen Schornstein haben. Der Bau unterliegt dann strengen Vorschriften.

Gas

Der grundlegende Punkt beim Bau eines gasbetriebenen Kamins ist, diese Feuerstelle mit einer bestehenden Gasleitung sicher verbinden zu können. Wählt man Gas, gibt es keine Asche, keine Glut sowie keinen Rauch. Bei einem Gaskamin benötigt man auch keinen Schornstein und eher selten eine Baugenehmigung. Aber mit Gas wird nicht die gleiche gemütliche Wärme [4] erzeugt und man hat nicht den gewissen Charme eines Kamins, in dem Holz verwendet wird.

Was muss man für den Bau eines Kamins zum Verbrennen von Holz wissen?

Man muss sich sehr wahrscheinlich eine Baugenehmigung besorgen. Zumindest wird diese bei den meisten Kamin-Arten erforderlich. Sich über die Vorschriften erkundigen, kann man bei der örtlichen Baubehörde, welche für den Bau von Kaminen sowie Feuerstellen zuständig ist. Man sollte jedenfalls nicht mit dem Bau beginnen, bevor man die erforderliche Genehmigung hat. Bevor man ihn nutzen darf, muss ein fertiger Kamin erst von den Behörden abgenommen werden.

Was muss man für den Bau eines Kamins zum Verbrennen von Gas wissen?

Will man einen Gaskamin bauen, muss man herausfinden, wo eine Gasleitung verläuft. Der Gasversorger kann zum Beispiel dabei helfen, eine Gasleitung zu finden, die am nächsten zur geplanten Stelle für den Kamin verläuft.

Wählt man einen Bausatz, wird der Zusammenbau einfacher sein. Man findet dafür viele verschiedene Kamine mit allem Drum und Dran, die zu jedem Budget und Geschmack passen werden. Traut man es sich zu, kann man alternativ auch ein eigenes Design entwerfen.

Wer sich für einen guten Baumeister hält oder selbst sogar Maurer ist [5], muss sich nicht mit einem vorgefertigten Produkt zufrieden geben. Wichtig ist nur, dass man alles Notwendige berücksichtigt und sorgfältig arbeitet.

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