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Kaiserslautern: 1.500 Euro aus Mitleid an Unbekannten übergeben – Polizei ermittelt Betrugsfall

Foto: Pfalz-Express

Kaiserslautern – Eine 25-jährige Frau aus Kaiserslautern ist Opfer eines Betrugs geworden, nachdem sie einem Unbekannten 1.500 Euro in bar aushändigte. Der Vorfall ereignete sich in der Fackelstraße.

Der Täter sprach die junge Frau auf Englisch an und gab an, zu Besuch in Kaiserslautern zu sein. Er behauptete, keine Bankfiliale zu finden, die ihm Geld von seinem ausländischen Konto auszahlen könne. Daraufhin bat er die Frau um Bargeld und versprach, den Betrag umgehend über eine Banking-App auf ihr Konto zurückzuüberweisen.

Die 25-Jährige, die den gewünschten Geldbetrag zufällig bei sich trug, gab dem Mann das Geld. Sie beobachtete, wie er den angeblichen Geldtransfer in seiner App eingab. Zuvor hatte sie sich den Namen und die Handynummer des Fremden geben lassen. Anschließend trennten sich ihre Wege.

Als die Überweisung am Abend noch nicht auf ihrem Konto eingegangen war, versuchte die Frau, den Unbekannten per Handy zu kontaktieren. Zunächst erhielt sie noch eine Antwort, doch dann brach der Kontakt ab. Die angegebene Nummer ist seitdem nicht mehr erreichbar.

Am Montag erstattete die Frau schließlich Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen laufen.

Täterbeschreibung

Der mutmaßliche Betrüger wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 30 Jahre alt,
  • rund 1,80 Meter groß,
  • normale Statur,
  • kurze blonde Haare,
  • Drei-Tage-Bart,
  • bekleidet mit heller Jeans und einem grauen Pullover.

Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369-13312 bei der Kriminalpolizei Kaiserslautern zu melden.

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