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Kreis Germersheim – Der Kreistag Germersheim hat entschieden, die Finanzierung der Interkulturellen Assistenzen bis zum Ende des Schuljahres 2026/2027 zu verlängern.
Damit wird die Arbeit von 10,5 Fachkräften an Grund- und weiterführenden Schulen im Landkreis gesichert, die Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund unterstützen. Im Kreishaushalt wurden dafür 600.000 Euro eingeplant.
Bereits Anfang November hatte der Kreisausschuss eine vorläufige Finanzierung bis Ende Februar 2025 bewilligt, um die Fortführung der Arbeit zu ermöglichen. Landrat Martin Brandl erklärte am Rande der Kreistagssitzung: „Da bislang noch keine Entscheidung über eine Finanzierung durch den Asyl- und Migrationsfonds getroffen wurde, ist es richtig, diesen Schritt zu gehen, damit die wertvolle Arbeit fortgeführt werden kann.“
Christoph Buttweiler, Erster Kreisbeigeordneter, hob die Bedeutung der Assistenzen hervor: Rückmeldungen aus Schulen und Auswertungen der Jahresberichte hätten gezeigt, dass sie den Schulalltag erleichtern. Er dankte dem Kreistag für die Entscheidung und erklärte: „Damit wird die wichtige Arbeit der Interkulturellen Assistenzen anerkannt und gewürdigt.“
Sollte der Antrag auf Förderung aus dem Asyl- und Migrationsfonds bewilligt werden, könnte die Finanzierung künftig darüber erfolgen. Eine Rückmeldung zu dem Antrag liegt jedoch weiterhin nicht vor.
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