Berlin – In Deutschland gibt es noch mehr als 1.000 Bunker. Wie das Bundesinnenministerium (BMI) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe auf Anfrage mitteilte, unterliegen derzeit noch 1.026 öffentliche Schutzräume der Zivilschutzbindung.
„Dies bedeutet, dass diese Schutzräume vom jeweiligen Eigentümer nicht baulich verändert werden dürfen“, sagte ein Ministeriumssprecher. Seitens des Bundes werde kein funktionaler Erhalt mehr finanziert, „es werden nur Verkehrssicherungsausgaben und die minimal erforderlichen Bewirtschaftungskosten getragen“.
Zuständige Behörde vor Ort sei im Rahmen der Bundesauftragsverwaltung die Kommune. Der Bund besitzt laut BMI selbst nur noch sieben Bunker („öffentliche Schutzräume“). Auch die noch vorhandenen öffentlichen Schutzräume sollen laut Ministerium sukzessive aus der Zivilschutzbindung entlassen und ihren jeweiligen Eigentümern zur uneingeschränkten Nutzung zur Verfügung gestellt werden.
„Bislang wurden 939 öffentliche Schutzräume aus der Zivilschutzbindung entlassen“, sagte der Sprecher. (dts Nachrichtenagentur)
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