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Ingenheim: Unbekannter spricht mehrfach Kinder an – Polizei sucht Zeugen

Symbolbild: Pfalz-Express

In Ingenheim soll ein unbekannter Mann innerhalb weniger Tage Kinder angesprochen haben. Zwei ähnliche Vorfälle wurden inzwischen der Polizei gemeldet. Die Kriminalpolizei Landau ermittelt und sucht Zeugen.

Der jüngere Fall spielte sich am Donnerstag, 1. Oktober 2026, gegen 12 Uhr in der Nähe der Klingbachschule ab. Dort soll der Mann zwei siebenjährige Kinder angesprochen haben, die gemeinsam unterwegs waren. „Ich kenne euch“, soll der Mann gesagt haben, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Landau auf Nachfrage des Pfalz-Express sagt. Das hätten die Kinder als so bedrohlich empfunden, dass sie sich an ihre Eltern gewandt hatte. 

Aktuell: 

Weiterer Vorfall an Bushaltestelle

Nachdem die Eltern eines weiteren siebenjährigen Kindes davon erfahren hatten, meldeten sie einen ähnlichen Vorfall nachträglich der Polizei. Dieser soll sich bereits am Freitag, 25. September 2026, gegen 13.45 Uhr an einer Bushaltestelle in der Hauptstraße abgespielt haben.

Die Kinder beschrieben den Mann in beiden Fällen ähnlich. Nach ihren Angaben hatte er eine dunkle Hautfarbe und auffällig schlechte Zähne.

Was der Mann von den Kindern wollte und ob zwischen beiden Vorfällen tatsächlich ein Zusammenhang besteht, ist bislang unklar. Nach dem derzeitigen Stand liegen der Polizei keine Hinweise auf eine Straftat vor. Die Beamten nehmen die Meldungen dennoch ernst und ermitteln zu beiden Fällen.

Kriminalpolizei sucht Zeugen

Gesucht werden insbesondere Personen, die einen der beiden Vorfälle beobachtet haben oder Hinweise zu dem beschriebenen Mann geben können. Die Kriminalpolizei Landau ist unter 06341 2870 oder per E-Mail an KILandau.K42@polizei.rlp.de [2] erreichbar.

Die Polizei rät Eltern, mit ihren Kindern über das Verhalten gegenüber Fremden zu sprechen und klare Regeln für Schulweg und Freizeit zu vereinbaren. Kinder sollten möglichst gemeinsam mit anderen Kindern zur Schule oder zum Spielplatz gehen.

Gleichzeitig warnt die Polizei vor Spekulationen und ungeprüften Meldungen in sozialen Netzwerken. Nicht jeder Fremde, der ein Kind anspricht, habe böse Absichten. Verdächtige Beobachtungen sollten stattdessen unmittelbar der Polizei gemeldet werden. In dringenden Fällen gilt der Notruf 110.

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