Sonntag, 22. September 2019

Infostand der DVG e. V. Regionale Gruppe Pfalz in Landau: Betroffene informierten über „die Abzocke durch die Krankenkassen“

9. September 2019 | 4 Kommentare | Kategorie: Gesundheit, Landau

Foto: privat

Landau. „Der Infostand der DVG e. V. Regionale Gruppe Pfalz am Samstag in der Landauer Fußgängerzone war, trotz des schlechten Wetter, ein großartiger Erfolg“, lautet das Resumee der Beteiligten.

Viele gute Gespräche seien geführt worden, dabei hätten wiederum einige „Unwissende“ auf die „anstehende Abzocke durch die gesetzlichen Krankenkassen“, sensibilisiert werden können.

Fünf Betroffene füllten noch am Infostand die Beitrittserklärung zum DVG e. V. aus. Viele Andere nahmen die Beitrittsformulare und die Infobroschüre mit nach Hause. Besucher, die gezielt an den Stand gekommen sind, kamen aus der gesamten Südpfalz.

Besuch hatte die Gruppe auch von der Presse (BNN) die in den nächsten Tagen eine größere Reportage, über die unberechtigten Beitragsforderungen, veröffentlichen wird. „Außerdem durften wir mit Edgar Krieger, ein ehemaliges Vorstandsmitglied, der extra aus Saarbrücken angereist war, in Landau begrüßen. Nur unsere Politiker glänzten durch Abwesenheit“, bedauert Rudi Birkmeyer.

Ein anderes Statement aus dem Team: „Ich fand unsere Aktion auch großartig. Jeder dieser Einsätze trägt dazu bei unserem Ziel etwas näher zu kommen. Außerdem tut es auch der eigenen Motivation gut, zu erfahren dass viele der Passanten ähnlich denken wie wir. Ich habe in den Gesprächen nur Zustimmung, Anerkennung und Ermutigung für unser Engagement erfahren.

Niemand hat sich irgendwie ablehnend oder negativ verhalten. Ich denke, dieser Rückhalt in der Bevölkerung ist sehr wichtig und den gilt es auch zu erhalten und weiter auszubauen. Insgesamt haben mir die Gespräche mit den Passanten Spaß gemacht, weil man mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch kam und die Bürger freiwillig über ihre politischen Einstellungen sprachen.“

Nun gilt es für die Gruppe die nächsten Aktionen zu organisieren. Ende des Monats wird  noch ein weiteres Treffen der „Regionalen Gruppe Pfalz“ stattfinden. Des Weiteren steht die Vorbereitung zur deutschlandweiten Demo der DVG am 26. Oktober an. „Eventuell schließen wir uns der Demo in der Landeshauptstadt Mainz an oder veranstalten eine eigene Demonstration, vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe, unter dem Motto: „Wie kann die deutsche Gerichtsbarkeit solch ein Fehlurteil fällen“, so Rudi Birkmeyer.

Weiter Infos findet man auch auf der Facebook Seite: https://www.facebook.com/groups/2645735758773105/ und Homepage: https://www.dvg-ev.org/

Viele Passanten wussten über das Thema noch nicht Bescheid.
Foto: privat

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4 Kommentare auf "Infostand der DVG e. V. Regionale Gruppe Pfalz in Landau: Betroffene informierten über „die Abzocke durch die Krankenkassen“"

  1. Kai Schnabel sagt:

    Erstaunlich! Ein Großteil der Betroffenen hat anscheinend noch nicht realisiert hat, daß sie im Rentenalter ein Fünftel ihrer Direktversicherung und Betriebsrente an die Krankenversicherung abliefern müssen, obwohl es bei der Direktversicherung dafür keine gesetzliche Grundlage gibt. Alleine die GKV-Spitzenverbände der Krankenkassen haben entschieden auf die Direktversicherung zuzugreifen und die Karlsruher Richter haben, um die Krankenkassen zu sanieren, diesem Treiben zugestimmt.
    Liebe betroffene Rentner, obwohl ihr, ungerechtfertigt, um Tausende, ja bis zu Zehntausende Euros abgezockt werdet, seid ihr erstaunlich duldsam und leidensfähig. Diese Leidenfähigkeit ermutigt die Politiker, euch auch in Zukunft, auch bei neuen Themen, weiterhin ungeniert in die Taschen greifen zu können

    • Eugen Dinkel sagt:

      Wenn man versucht, sich dagegen zu wehren, dass man zum 2. und zum 3. mal Sozialabgaben für die gleiche Direktversicherung zahlen muss, dann wird man als Kläger mit Mutwillkosten belastet. Das können bis zu einige hundert Euro sein – nur dafür, dass man versucht, sich gegen einen Betrug zu wehren.
      Ich dachte immer, so etwas gibt es nur in Bananenrepubliken.

      • Kai Schnabel sagt:

        Ja, der Rechtsweg ist leider ausgeschöpft, weil die Spitzenverbände der Krankenversicherungen, die Bundesrichter und die Politik im Schulterschluß, der Sanierung der Krankenkassen Vorrang vor Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit gegeben haben. Die Politik holt sich das Geld eben immer dort, wo was zu holen ist und dort wo am wenigsten mit Widerstand zu rechnen ist. Bei den Rentnern weiß die Politik eben, daß dieses Klientel sich nicht wehrt und bei den Wahlen weiterhin brav sein Kreuzchen an die gewohnte Stelle macht. Das einzige was hilft, ist, wenn die Direktversicherungsgeschädigten der Politik, durch dauernde Protestaktionen, auf die Nerven gehen und ihr Kreuz bei den Wahlen nicht mehr bei CDU/CSU u. SPD/Grüne machen, denn diese Parteien haben uns das eingebrockt.

  2. Rentenberater sagt:

    Die erarbeiteten Beiträge zur Direktversicherung sind durch die Beschäftigten durch ihre persönlichen Leistungen entstanden und sind demnach auch deren persönliches Recht, die ungekürzte Auszahlungen der ursprünglich-vertraglichen Vereinbarung auch zu erhalten. Dass der Staat unisono mit den GKV rückwirkend vertragliche Vereinbarungen ändert und den Versicherten somit Ihr wohl verdientes Geld klaut, geht garnicht. Wo kommen wir da hin, wenn rückwirkend schon lange wirksame Vereinbarungen einseitig zum finanziellen Schaden der Beitragszahler auch noch seitens der Rechtsprechung begilligt wird? Näheres dazu nachzulesen übern Gockel Deutscher Bundestag Drucksache 19/4144 19

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