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Holzmöbel richtig pflegen: Tipps und Tricks für ein schönes Zuhause

Holzmöbel sind eine wunderbare Sache, denn sie sehen nicht nur schick und elegant aus, sondern halten auch sehr lange. Wichtig ist dafür aber der richtige Umgang mit Holz, denn anders als andere Materialien müssen Sie sich hier aktiv um deren Erhalt kümmern.

Doch das Gute an Holzmöbeln ist, dass sie sich mit etwas Aufwand gut pflegen lassen und dadurch langlebig und robust sind. Sollten Sie personalisierte Möbel nach Maß bei einem Schreiner wie Schreinerei Siefert [3] anfertigen lassen, dann ist eine hohe Qualität garantiert. Holzmöbel sollen lange erhalten bleiben und dadurch Nachhaltigkeit fördern. Doch es ist eben wichtig, sich aktiv um die Pflege zu kümmern, damit das Holz auch noch in vielen Jahren so gut aussieht wie am ersten Tag. Die wichtigsten Hinweise geben wir Ihnen auf den Weg!

Grobe und alltägliche Pflege

Wie auch bei anderen Möbeln üblich, sollten Sie sich um eine regelmäßige und oberflächliche Pflege bemühen. Holzmöbel sollten mindestens einmal im Monat, wenn nicht sogar öfter, vom Staub befreit werden. Das verhindert, dass sich Schmutz tief in den Fasern festsetzt und später nur noch schwer herauszubekommen ist. Staubwischen gehört einfach dazu und lässt sich innerhalb weniger Minuten erledigen.

Wenn es doch etwas hartnäckige Flecken geben sollte, dann kann man auch mit einem feuchten Tuch nachhelfen. Holz sollte jedoch nicht übermäßig mit Wasser in Kontakt kommen, denn das kann die Struktur zerstören. Etwas Seife zur Reinigung sollte aber nicht schaden und kann Schmutz meist ohne Probleme entfernen. Für Hochglanz lässt sich mit einer Politur nachhelfen, diese sollte jedoch passend für die jeweilige Holzsorte sein.

Auf Fehler überprüfen

Ein weiterer Teil der Pflege ist es, das Holz auf mögliche Fehler zu überprüfen. Schauen Sie sich dabei alle Gelenke über Übergänge an, die mit Schrauben oder Leim zusammengehalten werden. Denn diese Stellen sind besonders anfällig für Probleme, die mit der Zeit schlimmer werden. Je mehr Gewicht auf dem Holz lagert, desto schneller kann es splittern oder sogar unter der Last zusammenbrechen. Es lohnt sich also, regelmäßig Schrauben zu überprüfen und nachzuziehen. Sollten sich Splitter oder Risse finden lassen, dann muss eine größere Reparatur folgen. 

Sollten andere Unreinheiten vorliegen, zum Beispiel Kratzer oder Dellen, dann können diese wieder ausgearbeitet werden. Manchmal reicht es schon aus, die Stelle kurz mit einem feinen Schleifpapier zu behandeln und dann neu zu streichen. Abgetragen wird dabei nur eine minimale Schicht und das Holz sieht wieder wie neu aus.

Regelmäßig behandeln

Wo wir schon beim Streichen sind, sollten Sie auch darüber unbedingt Bescheid wissen. Denn Holz sollte nach längerer Zeit mit einem neuen Anstrich versorgt werden, vor allem, wenn es draußen den Witterungen ausgesetzt ist. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die alle zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Ob Holzlack, eine Lasur oder Öl – alle Aspekte schauen wir uns einmal in einer Übersicht genauer an.

  • Holzlasur: Eine Holzlasur ist dafür gut, dem Holz eine andere Farbe zu verleihen, aber dabei die eigentliche Maserung beizubehalten. Die Lasur zieht dabei tief ins Holz ein und sorgt für eine bessere Struktur. Die Natürlichkeit des Holzes bleibt entsprechend bestehen, wirkt aber deutlich frischer und neuer.
  • Holzlack: Lack wird hingegen als obere Schicht aufgetragen und ist in den meisten Fällen deckend. Er legt sich wie eine Schutzschicht über das Holz und kommt oftmals in verschiedenen Farben. Es gibt aber auch Klarlack, bei dem die Maserung weiterhin durchscheint.
  • Holzöl: Eine Behandlung mit Öl kann auch ohne die vorherigen Schritte erfolgen. Öl zieht einerseits ins Holz ein, bildet aber auch eine schützende Oberfläche. Es hat keine Farbgebung, sondern hebt die des Holzes hervor. Eine regelmäßige Behandlung mit Öl ist empfehlenswert.

Holzwachs: Wachs funktioniert ähnlich und hält sowohl Wasser als auch Schmutz ab. Er wird gerne zum Polieren verwendet und sorgt für einen wunderbaren Glanz. Er sieht zwar schön aus, ist aber weniger langwierig als Holzöl.

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