
Abgeschlepptes Hausboot
Fotoquelle: pp-elt
Bernkastel-Kues – Am Samstagnachmittag, 21. Februar 2026, hat sich in Bernkastel-Kues ein unbesetztes Hausboot von seinem Liegeplatz losgerissen. Es trieb danach führerlos auf der Mosel.
Dank schnellem Eingreifen von Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt konnte ein größerer Schaden verhindert werden.Gegen 17:50 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues der Anruf eines aufmerksamen Zeugen ein: Er hatte ein lautes Knallgeräusch gehört und anschließend ein herrenloses Hausboot auf dem Fluss entdeckt.
Das Boot hatte sich offenbar von seinem festen Liegeplatz in Höhe der Ortschaft Bernkastel-Kues losgerissen und trieb nun unkontrolliert flussabwärts – direkt in Richtung der Schleuse. Die sofort alarmierte Freiwillige Feuerwehr Bernkastel-Kues rückte mit zwei Booten aus und konnte das treibende Hausboot noch vor Erreichen der Schleuse sichern und in den Schutzhafen Kues schleppen.
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Trier sowie von der Wasserschutzpolizei Trier, die jeweils mit einem eigenen Boot vor Ort waren. Zur Absicherung des Einsatzes wurde der betroffene Moselabschnitt für die gesamte Dauer der Bergungsaktion für die Schifffahrt gesperrt. Nach Angaben der Polizei kam es durch den Vorfall weder zu Personen- noch zu nennenswerten Sachschäden.
Die genaue Ursache, warum sich das Hausboot losreißen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Polizeiinspektion Bernkastel-Kues hat die Ermittlungen aufgenommen. Insbesondere wird geprüft, ob mangelnde Sicherung der Leinen, starke Strömung oder andere Faktoren für das Losreißen verantwortlich waren. Die Moselschifffahrt konnte nach Abschluss der Bergungsmaßnahmen wieder freigegeben werden.
Die Behörden bitten Bootsbesitzer in der Region, die Festmachleinen und Verankerungen ihrer schwimmenden Objekte – insbesondere bei wechselhaftem Wetter und höheren Wasserständen – besonders sorgfältig zu kontrollieren.
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