Montag, 18. November 2019

Happy Voices und neuer Projektchor verabschiedeten Chorleiter: „Bis hierher – und noch weiter“

19. Juni 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Kultur
Happy Voices und Projektchor werden auch in Zukunft zusammen Musik machen. Fotos: Kerstin Weber (KM Photography)

Happy Voices und Projektchor werden auch in Zukunft zusammen Musik machen. (Am Piano Günthers Nachfolger Martin Erhard).
Foto: Kerstin Weber (KM Photography)

Zeiskam. Zeiskam hat eine vielseitige Musik – und Chorkultur. Anfang des Monats Juni hat der junge Chor „Canto Allegro“ im Liederkranz ein vielbeachtetes Konzert mit deutschen Songs durchgeführt. Am Wochenende boten die „Happy Voices“ mit einem Projektchor ein weiteres schönes Konzert in der fast ausverkauften Fuchsbachhalle.

„Bis hierher – und noch weiter“ lautete das Motto des ganz besonderen Konzerts in dem der langjährige Chorleiter Helge Günther verabschiedet wurde. Mit diesem Konzert sollte Günther für die Arbeit der vergangenen Jahre und seinem außergewöhnlichen Engagement für den Chor gedankt werden.

Helge Günther verabschiedete sich als Chorleiter der "Happy Voices". Foto: Kerstin Weber, KM Photography

Helge Günther verabschiedete sich als Chorleiter der „Happy Voices“.
Foto: Kerstin Weber, KM Photography

2007 hat Helge Günther, der schon als 9-Jähriger im Männerchor des „Frohsinn“ mitsang, den modernen Chor „Happy Voices“ gegründet um aktuelle Stücke aus Rock-und Popmusik, Schlager, Musical und Gospel zu erarbeiten und um damit auch jüngere Sänger anzusprechen.

Gerne denken die Sänger von „Happy Voices“ an viele schöne Konzerte wie „Times, Songs“ Emotions“, Konzerttouren in die Partnergemeinde Monts oder das Benefizkonzert 2014 in Godramstein zurück.

Chormitglied Erika Humbert erinnerte an Helge Günthers musikalischen Werdegang:
1994-98 Mitglied im Beirat, 1999- 2008 zweiter Vorsitzender, seit 2008 1. Vorsitzender bis jetzt.

„Helge ist seit 31 Jahren der Frohsinn-Familie mit Haut und Haaren verfallen“, so Erika Humbert in ihrer Laudatio.

2007 habe er sich mit der Gründung des jungen Chors „Happy Voices“ im Gesangverein Frohsinn einen langen Traum verwirklicht.

Mit viel Herzblut sei er seitdem dem Chor verbunden, habe die Sänger mit seiner Begeisterung angesteckt und den Chor zu dem gemacht, was er heute ist.
Helge sei guter Kamerad und Freund – deshalb seien auch alle Sänger aus der Gründungszeit immer noch dabei.

Aufgrund vieler Verpflichtungen hat Helge Günther nun den Chorleiterposten an Martin Erhard übergeben, der im Konzert den Chor am Piano begleitet hat.

Erhard ist Tenor, Organist und Musikpädagoge und leitet den Frauen-und Männerchor des „Frohsinn“ seit 2014. Erhard soll nun die „Happy Voices“ zu neuen Ufern führen. Helge Günther bleibt dem Chor als ersten Vorsitzenden und Sänger aber weiterhin erhalten.

In seinem letzten Konzert als Chorleiter zog Helge Günther mit Martin Erhard am Klavier, Jules Holzmann an der Gitarre und Andreas Neuhofer am Schlagzeug ein musikalisches Resumee der letzten Jahre.

„Bis hierher – und noch weiter“: Bis hierher – das sind Songs und Lieblingslieder aus der Chorleiter-Zeit Günthers. Da wären zu nennen Cool Kids von Echosmith, Hallelujah von Leonard Cohen, Tage wie diese von den Toten Hosen, Bed of Roses von Bon Jovi, Hymn von Barclay James Harvest, Über sieben Brücken musst du gehen, Your Song von Elton John, Tears in Heaven oder auch Africa von Toto….das Publikum applaudierte begeistert („Tage wie diese“ siehe folgende Audiodatei)

Mit Taylor Swifts „Blank Space“ hatte der Frauenchor eine harte Nuss zu knacken – aber das Ergebnis konnte sich durchaus hören lassen (siehe folgende Audiodatei ab 2.03 Min.)

„From a distance“ von Bette Midler war Abschluss des ersten Teils. Es war dies das erste Lied, das Günther als Dirigent einstudiert hatte.

…Und noch weiter…Statt 40 Choristen standen nun 64 Sänger auf der Bühne. Nach einer Idee von Helge Günther fanden sich Sänger aus Zeiskam und Umgebung zusammen, die Spaß am Singen haben. Mit diesem Projektchor wolle man neue Sänger für den Chor gewinnen, so die Intention. Zunächst wird die „Verstärkung“ bei weiteren Konzerten mitwirken.

Mit dem Projektchor und neu einstudierten Songs ging es schwungvoll weiter. Conquest of Paradise von Vangelis, My heart will go on aus Titanic, Auf uns von Andreas Bourani und das mit einer kleinen Choreographie unterlegte „Shut up and dance“ von Walk the Moon, kam beim Publikum sehr gut an.

Es wurde kräftig mitgeklatscht. Als Zugaben gab es das eher besinnliche „You raise me up“ und im Anschluss nochmals „Shut up and dance“. Danach setzten sich Chor und Zuhörer noch zu einem Glas Wein zusammen. (desa) Alle Fotos: Kerstin Weber/KM Photography)

Die "großen" Kiinder der Zäskämmer Zwiwwelschlodde sangen mit. Foto: Kerstin Weber, KM Photography

Die „großen“ Kinder der Zäskämmer Zwiwwelschlodde sangen mit.
Foto: Kerstin Weber, KM Photography

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