
Vereiste Straße am 3. Januar
Foto: Pfalz-Express
Wörth – Am Nachmittag des 3. Januar haben winterliche Straßenverhältnisse im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Wörth zu zwei Verkehrsunfällen geführt.
In beiden Fällen waren die verursachenden Fahrzeuge mit Sommerreifen unterwegs – trotz Glatteis und Schnee.
Gegen 14:25 Uhr war ein 35-jähriger Mercedes-Fahrer auf der K15 von Wörth in Richtung Schaidt unterwegs. Kurz zuvor hatte sich auf derselben Strecke bereits ein Unfall ereignet, der zu Verkehrsbehinderungen führte. Als der Mann abbremste, verlor er auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit konnte er einen Zusammenstoß mit dem vorausfahrenden Auto nicht mehr verhindern und wich in den Grünstreifen aus, wo sein Wagen zum Stehen kam.
Nur etwa 20 Minuten später, gegen 14:45 Uhr, geriet ein 44-Jähriger auf der L540 von Hagenbach in Richtung Berg in einer Linkskurve ins Schleudern. Durch Schnee und Winterglätte kam sein Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Erdhügel.
In beiden Fällen blieben die Fahrer unverletzt. An den Fahrzeugen entstand jedoch Sachschaden.
Die Polizeiinspektion Wörth wies in diesem Zusammenhang erneut auf die bei winterlichen Verhältnissen geltende Winterreifenpflicht hin. Wer mit ungeeigneter Bereifung unterwegs sei, gefährde nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer, so die Polizei. Die Beamten appellieren an alle Autofahrer, Geschwindigkeit und Ausrüstung den Witterungsbedingungen anzupassen.
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