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Gesellschaft für Sicherheitspolitik Zweibrücken bekommt neuen Leiter

Tobias M. Walter.
Foto: W. G. Stähle

Zweibrücken/Bonn/Hauenstein. Die Sektion Zweibrücken der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V. (GSP, Bonn) bekommt zum Jahreswechsel einen neuen Leiter.

Nachdem Joachim Sanden (Hauenstein, Südwestpfalz) seit 2015 dieses Ehrenamt ausübte, übernimmt zum Jahresanfang Tobias Walter (Hauenstein), bis zur Mitgliederversammlung kommissarisch. „Ich bin mit der Verantwortung bewusst, und dass ich in große Fußstapfen trete – umso mehr Motivation und Antrieb für mich“, sagt er. Joachim Sanden und dessen Stellvertreter Ralf Kaumann hätten ihm ihre Unterstützung zugesagt.

Die Sektion Zweibrücken der GSP [1] umfasse die Städte Zweibrücken, Pirmasens und Landau sowie die jeweiligen umgebenden Landkreise, informiert Tobias Walter. Mit den Nachbarsektionen stehe man in engem Austausch. Gemeinsame Veranstaltungen seien angedacht.

Grenzschutz ist nächstes Thema

Die nächste öffentliche Veranstaltung sei für Dienstag 13. Januar in Zweibrücken geplant, informierte Tobias Walter im Gespräch mit dem Verfasser. Unter dem Titel „Deutsch-Französische Einsatzeinheit ‚Daniel Nivel‘ – Grenzenlose Einsatzmöglichkeiten?“ werde Grenzschutz und grenzüberschreitende Fahndung angesprochen. Als Referent sei Michael Sziele gewonnen worden, seit Mai 2018 Direktor der Bundespolizeiabteilung Bad Bergzabern (wir berichteten [2]), der anschließend für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung stehe. Die Veranstaltung sei allgemein zugänglich und werde öffentlich angekündigt. Einzelheiten würden im Internet-Auftritt der Sektion Zweibrücken [1] bekannt gemacht. Der Eintritt sei frei. Die Veranstaltungen seien erfahrungsgemäß gut besucht.

Es braucht Sicherheit in jeder Weltlage

„Öffentlichkeitsarbeit ist das A und O“, zeigt sich Tobias Walter überzeugt. Diese habe parteineutral und ideologiefrei zu sein, entsprechend dem Leitbild der GSP [3]. „Die öffentliche sicherheitspolitische Debatte soll in Fragen der Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik weiterführen und diese Bürgern in der Region mittels Vorträgen nahebringen und verständlich machen.

Dabei setzen wir auf Vorträge durch sach- und fachinterne Spezialisten und Experten, getreu dem Motto ‚Vermitteln – Kommunizieren – Fördern‘“. Ziel sei, „das Bewusstsein (zu) wecken, dass es Sicherheit braucht, in jeder Weltlage. Bedauerlicherweise hat sich die Weltlage wieder verändert. Hybride Kriegsführung erfordert erhöhte Aufmerksamkeit und Resilienz der gesamten Bevölkerung. Dazu will die GSP beitragen. 

Wir wollen objektiv Informationen vermitteln

Die GSP stehe in enger Verbindung mit dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. [4] (Berlin), dem „Deutsche Atlantische Gesellschaft e. V.“ [5] (Berlin) und der Bundeswehr, informierte Tobias Walter auf Nachfrage und betonte, es bestehe keinerlei Abhängigkeit, auch nicht von irgendwelcher Industrie.

„Wir wollen objektiv, neutral und überparteilich Informationen und Einschätzungen vermitteln, die über die allgemeine Medien-Berichterstattung hinausgehen.“ Dazu soll auch die jeweils anschließende Diskussion beitragen. „Ich will, dass niemand mit offenen Fragen nach Hause geht.“ (Werner G. Stähle)

Joachim Sanden, hier im Anschluss an sein Referat zur Lage angesichts des andauernden Ukraine-Krieges im März dieses Jahres.
Foto: W. G. Stähle

 

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