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Germersheim: Kundgebung zu Kommunalpolitik und Ukrainekrieg – 31. Oktober 2026

Paradeplatz in Germersheim.
Foto: Pfalz-Express

Germersheim – Eine öffentliche Kundgebung auf dem Paradeplatz soll am Samstag (31. Oktober 2026) kommunale Finanzen, bezahlbares Wohnen, Sicherheit und die deutsche Ukrainepolitik aufgreifen. Angemeldet ist die Veranstaltung unter dem Motto „Unsere Südpfalz – unsere Heimat, unsere Zukunft!“ von 13 bis 15 Uhr.

Initiator und Versammlungsleiter ist der freie Journalist André Braselmann aus Rülzheim. Er kündigte einen eigenen Redebeitrag an.

Braselmann will bei der Kundgebung selbst sprechen. Weitere Redebeiträge sind möglich. Nach eigenen Angaben hat er auch mehrere kommunale Amtsträger eingeladen. 

Von kommunalen Haushalten bis zur Ukrainepolitik

Braselmann will unter anderem öffentliche Investitionen und deren Finanzierung in den Landkreisen Germersheim und Südliche Weinstraße kritisch hinterfragen. Weitere Themen sollen der Erhalt von Schwimmbädern und Freizeiteinrichtungen, bezahlbarer Wohnraum, transparente Vergabeverfahren und die Bus- und Bahnanbindung ländlicher Gemeinden sein. Auch Fragen der öffentlichen Sicherheit und der Verantwortung kommunaler Amtsträger stehen auf seiner Themenliste.

Bei der Ukrainepolitik will der Veranstalter die Kosten militärischer Unterstützung, wirtschaftliche Folgen der Russland-Sanktionen und diplomatische Möglichkeiten zur Beendigung des Kriegs ansprechen.

Fragen zur Krisenvorsorge

Ein weiterer Schwerpunkt soll die Vorbereitung der Südpfalz auf schwere Krisen und eine mögliche militärische Eskalation sein. Dabei nennt Braselmann öffentliche Schutzräume, Notstrom, Trinkwasser und die medizinische Versorgung bei längeren Ausfällen wichtiger Infrastruktur. Er fordert von den Verantwortlichen in den beiden Landkreisen und der Stadt Landau nachvollziehbare Informationen zu bestehenden Vorsorgemaßnahmen.

Auf der Themenliste stehen außerdem den Umgang politischer Parteien mit Antisemitismus und die Transparenz staatlicher Förderungen. Die stationäre Kundgebung ist öffentlich und richtet sich an Interessierte aus der gesamten Südpfalz.