Sonntag 11.Oktober 2026

Gemeinsam feiern, Neues entdecken und Freundschaften pflegen: Partnerstädte zu Gast beim 610. Dürkheimer Wurstmarkt

14. September 2026 | Kategorie: Kreis Bad Dürkheim

Vertreter der Partnerstädte vor dem großen Riesenrad.
Foto: Stadt Bad Dürkheim

Bad Dürkheim. Der Wurstmarkt und die Partnerstädte – in Bad Dürkheim sind die beiden untrennbar miteinander verbunden. Der Besuch der Partnerstädte ist seit Langem eine geschätzte Tradition und ein lebendiges Zeichen der Verbundenheit, die über Jahre und Ländergrenzen hinweg gewachsen ist.

In diesem Jahr steht diese Beziehung unter einem besonderen Vorzeichen: Bad Dürkheim begeht 60 Jahre Städtepartnerschaft mit Paray-le-Monial sowie 75 Jahre Verbundenheit mit Kempten (Allgäu), die aus 50 Jahren Weinpatenschaft und 25 Jahren Städtepartnerschaft hervorgegangen sind.

Zum 610. Dürkheimer Wurstmarkt begrüßte die Stadt Bad Dürkheim Delegationen aus Paray-le-Monial, Wells, Kluczbork, Kempten (Allgäu) und Bad Berka. Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt, die Beigeordneten und Annett Pfannebecker, die neue städtische Ansprechpartnerin für die Partnerstädte, begleiteten die Gäste durch ein abwechslungsreiches Wochenende mit Begegnungen, gemeinsamen Erlebnissen und anregenden Gesprächen.

Bereits zum Auftakt tauchten die Gäste in die besondere Atmosphäre des Wurstmarkts ein. Nach einem Platzkonzert auf dem Ludwigsplatz folgte der traditionelle Festumzug der Wurstmarktbeschicker durch die Innenstadt zum Gradierbau, wo der 610. Dürkheimer Wurstmarkt offiziell eröffnet wurde.

Mitten im Trubel, zwischen Fahrgeschäften und vielen Eindrücken, blieb vor allem eines gewahrt: die Zeit füreinander. Auch abseits des Festgeländes gab es für die Gäste viel zu entdecken. Ein Spaziergang durch den Kurpark führte zum Dürkheimer Riesenfass und eröffnete die Möglichkeit, Bad Dürkheim aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Beim anschließenden Rundgang über den Wurstmarkt erlebten die Delegationen das Festgeschehen hautnah und probierten einige der Fahr- und Laufgeschäfte aus. Ein besonderes Highlight wartete am Nachmittag: die neue Salinarium Bad Dürkheim Therme.

Die im November 2025 eröffnete Thermen- und Saunawelt zählt zu den neuen Aushängeschildern der Stadt. Bei einer exklusiven Führung konnten die Gäste die Anlage in Ruhe erkunden und einen Blick in die neuen Räumlichkeiten werfen.

Da die Salinarium Bad Dürkheim Therme während der jährlichen Revisionsarbeiten für den regulären Betrieb geschlossen war, wurde der Besuch besonders: Die Delegationen konnten die neue Therme in Straßenbekleidung aus nächster Nähe kennenlernen und sich ein umfassendes Bild von Architektur und Gestaltung machen.

„Unsere Partnerstädte gehören zum Wurstmarkt einfach dazu. Es ist jedes Jahr aufs Neue eine große Freude, vertraute Gesichter wiederzusehen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Gerade diese persönlichen Begegnungen sind es, die unsere Städtepartnerschaften lebendig halten“, so Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt.

„Dass wir unseren Gästen in diesem Jahr mit der neuen Therme zugleich ein neues Gesicht unserer Stadt zeigen konnten, hat das Wochenende besonders gemacht.“ Zum Abschluss des Wochenendes ging es auf den Michelsberg. Dort feierten die Gäste gemeinsam mit ihren Gastgebern den 36. Geburtstag der Michaeliskapelle. Mit vielen Eindrücken vom Wurstmarkt und von Bad Dürkheim traten die Delegationen anschließend die Heimreise an.

Zurück bleiben gemeinsame Erlebnisse, zahlreiche Gespräche und die Gewissheit, dass Städtepartnerschaften vor allem von den Menschen leben, die sie mit Leben erfüllen.

Eine besondere Freude bereitete in diesem Jahr der Besuch aus Amorbach. Fürst Andreas zu Leiningen und Fürstin Alexandra zu Leiningen sowie der 1. Bürgermeister Peter Schmitt und seine Frau Gabi Schmitt waren beim Dürkheimer Wurstmarkt zu Gast.

Zwischen Bad Dürkheim und Amorbach besteht eine historisch gewachsene, besondere Verbindung, die bis heute durch persönliche Begegnungen und freundschaftlichen Austausch lebendig gehalten wird.

Dass diese Beziehung gepflegt und weitergetragen wird, ist für die Stadt eine besondere Ehre und zugleich eine große Freude. Im Jahr 2028 wird sie einen besonderen Platz erhalten: Im Rahmen der 1250-Jahr-Feier Bad Dürkheims soll die historische Verbundenheit mit Amorbach gemeinsam und feierlich gewürdigt werden.

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