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Gebhart: THW Bad Bergzabern und THW Landau erhalten finanzielle Mittel für neue Unterkünfte

Dr. Thomas Gebhart
Foto: Laurence Chaperon

Bad Bergzabern / Landau – Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat zusätzliche Mittel für Liegenschaften des Technischen Hilfswerks (THW) bewilligt. Davon profitiert auch die Südpfalz, wie der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Thomas Gebhart (CDU) am 14. November 2025 mitteilte.

Für die THW-Ortsverbände Bad Bergzabern und Landau stehen damit Gelder für neue beziehungsweise erweiterte Unterkünfte bereit. Beide Projekte sind im bundesweiten THW-Bauprogramm aufgeführt, das Investitionen in THW-Liegenschaften bis zum Jahr 2030 vorsieht.

In Bad Bergzabern gilt der Ersatzneubau nach Angaben Gebharts als besonders dringlich. Die derzeitige Unterkunft sei seit Langem nicht mehr zeitgemäß, was er bei zahlreichen Vor-Ort-Besuchen selbst festgestellt habe. Er habe zudem wiederholt in Berlin darauf hingewiesen, dass eine neue Liegenschaft notwendig sei.

Die Gebäude stehen im Eigentum des Bundes; die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ist für Planung und Bautätigkeit zuständig.

Auch in Landau ist nach THW-Angaben ein Neubau erforderlich, da die aktuelle Unterkunft zu klein ist. Für die Unterbringung von Personal, Material und Fahrzeugen werde dort deutlich mehr Raum benötigt.

Bundesweite Erneuerung

Das THW modernisiert im Rahmen eines bundesweiten Programms seine Unterkünfte und Fahrzeughallen. Alle Neubauten sollen ab dem ersten Spatenstich innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden. Grundlage ist eine serielle, systematisierte Bauweise: vorgefertigte Elemente werden vor Ort im Baukastensystem montiert.

Die neuen Gebäude sollen den heutigen Anforderungen an eine moderne Zivil- und Katastrophenschutzorganisation entsprechen – dazu gehören ausreichende Raumkapazitäten, funktionale Arbeitsbereiche, höhere IT-Sicherheitsstandards sowie Vorgaben aus Arbeitsstätten- und Gesundheitsschutz.

Für die Südpfalz stellt der Haushaltsbeschluss einen wichtigen Schritt dar, da bislang keine Mittel für die Neubauten eingeplant waren und nun erstmals bereitstehen.

Gebhart betonte, dass die Entscheidung auch ein Signal an die Ehrenamtlichen sei. Wörtlich sagte er: „Die Neubauten sind ein Zeichen der Wertschätzung für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte.“ Er erklärte außerdem in indirekter Rede, dass die Helferinnen und Helfer im THW einen unverzichtbaren Beitrag zum Bevölkerungsschutz leisteten, in ihrer Freizeit enorm viel Verantwortung übernähmen und dafür moderne, verlässliche Rahmenbedingungen bräuchten.

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