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Ganz schön (und) clever: So lassen sich Synergieeffekte bei der Hautpflege nutzen

Foto: Luda Kot [1] / Pixabay [2]

Ja, das Thema Hautpflege ist ein komplexes Thema – aber auch ein definitiv spannendes! Dabei ist es für viele Verbraucherinnen und Verbraucher von Kosmetik von Relevanz, dass letztere auf natürlichen und biologischen Inhaltsstoffen beruht, hautverträglich ist, ohne Plastik auskommt und dem Tierwohl gerecht wird.

Und es gibt noch einen Aspekt, der oftmals nicht ganz so weit im Mittelpunkt steht, der jedoch ebenfalls eine wesentliche Rolle spielt: der Synergieeffekt der Inhaltsstoffe. Und genau um diesen soll es in den folgenden Abschnitten etwas genauer gehen …

Warum ist es so vorteilhaft, wenn sich die Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten konstruktiv ergänzen?

Ganz einfach, möchte man sagen – weil sie dann besser wirken. Und der Clou daran? Sie tun dies dann auf verschiedene Weisen, die sich wiederum positiv potenzieren. Dabei sind vorrangig

  • synergetische Effekte hinsichtlich einer verbesserten Wirksamkeit (wie bei Schwarzkümmelöl und OPC, die sich gegenseitig verstärken),
  • eine ganzheitliche Pflege, die das Angehen mehrerer Hautprobleme auf einmal ermöglicht und
  • die Reduktion der Nebenwirkungen des einen Inhaltsstoffes durch einen anderen

von Bedeutung. Aber auch die optimierte Absorption eines Wirkstoffs durch einen anderen Wirkstoff erweist sich oftmals als vorteilhaft. Und das Beste daran? Nicht nur die Kosmetik selbst, sondern auch die Ernährung und deren potenzielle Ergänzung durch Nahrungsergänzungsmittel erweist sich in dieser Hinsicht als wichtiger und cleverer Bestandteil der Hautpflege.

Welche Nahrungsergänzungsmittel sollte man im Kontext der Hautpflege ebenfalls auf der Rechnung haben?

Schwarzkümmelöl [3] gewinnt man aus den Samen des Echten Schwarzkümmels (Nigella sativa). Es zeichnet sich durch seine entzündungshemmenden, antioxidativen und immunmodulierende Eigenschaften aus. Deshalb setzt man  es traditionell zur Unterstützung des Immunsystems und auch zur Behandlung von Hautproblemen ein, wobei es sowohl

  • entzündungshemmend und antibakteriell,
  • feuchtigkeitsspendend,
  • talgproduktiosregulierend,
  • antioxidativ als auch
  • juckreizlindernd

wirkt.

OPC [4], das hauptsächlich aus Traubenkernextrakt gewonnen wird, ist ebenfalls ein starkes Antioxidans mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Daher setzt man es oft zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Gesundheit und ebenfalls häufig bei der Hautpflege ein. In diesem Zusammenhang punktet es vorrangig durch seine prinzipiellen Fähigkeiten,

  • freie Radikale zu bekämpfen und dadurch die Alterung der Haut zu verlangsamen,
  • die Kollagen- und Elasti-Produktion zu fördern, was zur Spannkraft der Haut beiträgt,
  • die Hautstruktur im Allgemeinen zu verbessern,
  • die Haut vor UV-Strahlungsschäden zu schützen und
  • die Wundheilung zu beschleunigen.

Indes: Logischerweise sind Schwarzkümmelöl und OPC nicht die einzigen potenziell sinnvollen Unterstützer in der Hautpflege. Auch andere Vitamine und Stoffe wie Vitamin C und E, Biotin (Vitamin B7), Kollagen, Zink und Hyaluronsäure tragen wesentlich zur Gesundheit des größten menschlichen Organs bei.

Sei es dadurch, dass sie die Kollagenbildung unterstützen, antioxidativ wirken, für genug Feuchtigkeit in der Haut sorgen oder zur schnelleren Heilung bei Verletzungen aufgrund des Kratzens bei Juckreiz beitragen. Und das Beste daran? Wie bereits im ersten Abschnitt angesprochen, können sich manche von ihnen (wie Vitamin C und E oder Schwarzkümmelöl und OPC) gegenseitig konstruktiv verstärken.

Lange Rede, kurzer Sinn?

Natürlich gilt bei klassischer Kosmetik das Gleiche wie beim Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln auch, dass viel von allem nicht die beste Wahl ist. Man sollte also schon genau darauf achten, was genau man nimmt und dass man nichts überdosiert. Speziell dann, wenn es um eine möglicherweise umfangreichere Behandlung von Hautkrankheiten wie Akne [5] geht, ist es natürlich immer empfehlenswert, einen (Haut-) Arzttermin wahrzunehmen.

Dabei lassen sich alle individuell empfehlenswerten Behandlungsoptionen genauer besprechen – und sicherlich ergibt es Sinn, dabei auch über Schwarzkümmelöl und OPC zu sprechen …

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