
Landauer Rathaus.
Foto: Pfalz-Express
Landau – Die FWG begrüßt grundsätzlich die Entscheidung der SPD, ein viertes Dezernat zu übernehmen. Angesichts der Ergebnisse der vergangenen Kommunalwahl erscheine ein Mehr an Verantwortung durchaus gerechtfertigt, auch wenn dies mit spürbaren Mehrkosten für die Landauer Steuerzahler verbunden sei.
Eine politische Stabilisierung lasse sich jedoch nicht allein durch diesen formalen Schritt erreichen, so die Erste Vorsitzende Sandra Michler. Dafür brauche es vielmehr Zugeständnisse aller Beteiligten sowie eine stringente und verlässliche Führung.
Genau diese vermisse man derzeit, betont die FWG und verweist darauf, dass dies auch ein wesentlicher Grund für das Verlassen des ursprünglichen Bündnisses gewesen sei.
Insbesondere reiche es nicht aus, mehr politische Verlässlichkeit einzufordern, wenn dabei ausschließlich der eigene Standpunkt im Fokus stehe und die Partner nicht angemessen einbezogen würden. Hier sieht die FWG bei einigen Akteuren noch erheblichen Nachholbedarf.
Eine funktionierende Demokratie lebe von unterschiedlichen Sichtweisen, vom respektvollen Austausch und letztlich von tragfähigen Kompromissen. Die FWG zeigt sich daher vorsichtig optimistisch, dass dies mit der neuen Konstellation künftig besser gelingen könne.
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