
Foto: Florian Belllaire
Wörth – Wie sieht der Alltag in der stationären Altenpflege wirklich aus? Um das nicht nur aus Gesprächen zu kennen, sondern selbst zu erleben, hat der CDU-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Wörth, Florian Bellaire, eine Hospitation in der stationären Seniorenpflege in Wörth absolviert.
Angestoßen hatte das Ganze Chantal Wasella, eine junge Pflegekraft. Sie hatte Bellaire bereits im vergangenen November bei einem Vor-Ort-Termin eingeladen, sich selbst ein Bild vom Pflegealltag zu machen. Diese Einladung hat der Abgeordnete nun eingelöst.
In der vergangenen Woche hospitierte Bellaire im Pfarrer-Johann-Schiller-Haus, einer Einrichtung der Diakonissen Speyer. Dort begleitete er das Team im Arbeitsalltag und packte mit an. Er erhielt Einblicke in die täglichen Abläufe, Herausforderungen und Anforderungen des Pflegeberufs, von der Betreuung der Bewohner bis zu organisatorischen Aufgaben.
Sein Fazit fiel deutlich aus. „Mein Eindruck hat sich erneut bestätigt: Pflegekräfte sollten deutlich weniger Zeit für Dokumentation und bürokratische Vorgaben aufbringen müssen und stattdessen mehr Zeit für die Menschen haben, die sie betreuen“, so Bellaire. Eine spürbare Entlastung im Arbeitsalltag sei aus seiner Sicht ein zentraler Baustein, um die Attraktivität des Pflegeberufs langfristig zu stärken.
Zum Abschluss bedankte sich der Abgeordnete bei der gesamten Station und bei Einrichtungsleiter Tobias Mayer für die offenen Gespräche und die Möglichkeit, den Pflegealltag aus nächster Nähe kennenzulernen.
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