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Filmabend in der Pfarre zur Heiligen und Lebensspendenden Dreifaltigkeit 

In der Pfarre zur Heiligen und Lebensspendenden Dreifaltigkeit der Russischen Orthodoxen Kirche der Berliner und Deutschen Diözese des Moskauer Patriarchats findet ein Filmabend statt. 

Am 16. Januar um 18:00 Uhr wird der Dokumentarfilm „Adam, Wo Bist Du?“ gezeigt, der dem geistlichen Leben im Athos-Kloster Dochiariou gewidmet ist. 

 Der Film wurde mit großer Unterstützung von Erzbischof Jona (Tscherepanow) geschaffen, und dank der Mäzenen – Alexej Omeljanenko und Viktor Wischnewezkyj – reist der Film durch Europa. 

 An dem Abend wird auch der Produzent des Films, Protodiakon Alexander Pliska, anwesend sein. Er wird über die Entstehung des Films berichten und Fragen aus der Gemeinde beantworten. 

Der Eintritt ist frei. 

Worum geht es im Film?

Der Film spielt im Kloster Dochiar auf dem Heiligen Berg Athos, gelegen an der südwestlichen Küste der gleichnamigen Halbinsel, die vom Ägäischen Meer umgeben ist. Seit dem 10. Jahrhundert ist dieses Gebiet ausschließlich den Mönchen des östlichen Christentums vorbehalten.

Eindrucksvolle Naturaufnahmen wechseln sich mit Szenen unermüdlicher klösterlicher Arbeit und des Gebets ab. So entsteht ein lebendiges [1] Bild der engen Verbindung zwischen Mensch und Natur – und zugleich eine leise Erinnerung an das verlorene Paradies, nach dem sich der Mensch im Innersten sehnt.

Im Zentrum stehen jedoch die Mönche selbst – die eigentliche „Perle“ dieser byzantinischen Welt. Der Film gewährt einen seltenen, behutsamen Einblick in ihr sonst verborgenes Leben: ihre Freude, ihre Hoffnungen und auch ihre menschlichen Schwächen. Dadurch begegnet der Zuschauer ihnen nicht als entrückten Gestalten, sondern als lebendigen, warmherzigen Persönlichkeiten.

Indem sie die Filmemacher – und mit ihnen das Publikum – in ihre Gemeinschaft aufnehmen, möchten die Mönche jeden Einzelnen an die Möglichkeit seiner eigenen inneren Erneuerung erinnern.

Eine Schlüsselrolle nimmt der inzwischen verstorbene Abt des Klosters ein, der Älteste Grigorij (Zoumis). Durch seine langjährige seelsorgerische Erfahrung entwickelte er ein tiefes Verständnis für die ihm anvertrauten Menschen. Im Mittelpunkt seines Wirkens stand die Sehnsucht des Menschen, zu seinem ursprünglichen, reinen Zustand zurückzufinden, so, wie er vor dem Sündenfall gedacht war.