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Expertenrunde tagt im Zoo Landau: Erhaltung „alter einheimischer“ Geflügel- und Kaninchenrassen im Fokus

Sehr selten und im Zoo Landau zuhause: Deutsche Großsilberkaninchen des Farbschlags „Havanna“.
Quelle: Zoo Landau

Landau – Der Arbeitskreis Kleintiere des Fachbeirats Tiergenetische Ressourcen befasst sich seit über zehn Jahren mit den Belangen der Erhaltung einheimischer Geflügel- und Kaninchenrassen. Ende März tagten die Mitglieder der Arbeitsgruppe im Zoo Landau und diskutierten dort aktuelle Anliegen.

Mitunter wurde auch über die Potenziale der Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen in Tierparks und Zoos gesprochen. Dies geschah bei der Vorstellung des Projekts „Optimierung des Beitrags von Zoologischen Gärten zur ex-situ in-vivo Erhaltung bedrohter einheimischer Nutztierrassen“ vom Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) und vom Landschaftstierpark Arche Warder.

Vorgestellt wurde sie von Projektkoordinatorin Sinje Büttner (Landschaftstierpark Arche Warder), die als Gast der Sitzung in Landau eingeladen war.

Landaus Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel (links) und die Teilnehmenden der Sitzung des Arbeitskreises Kleintiere des Fachbeirats Tiergenetische Ressourcen im Landauer Zoo.
Quelle: Zoo Landau

Eine Führung von Landaus Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel eröffnete den Mitgliedern des Arbeitskreises interessante Einblicke in die Arbeit des Zoos. Die Haltung und Zucht der besonders seltenen Deutschen Großsilberkaninchen des Farbschlags „Havanna“ und der Hühner der Geflügelrasse „Bergischer Schlotterkamm“ im Streichelzoogelände stießen bei den Gästen auf besondere Freude.

Der Arbeitskreis Kleintiere setzt sich zusammen aus Vertretern des Instituts für Nutztiergenetik des Friedrich-Loeffler-Instituts (ING-FLI), des Bunds Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG), des Wissenschaftlichen Geflügelhofs (WGH), des Zentralverbands Deutscher Rassekaninchenzüchter (ZDRK), der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) und der Initiative zur Erhaltung alter Geflügelrassen (IEG).

Unterstützt wird der Arbeitskreis durch die Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) und das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Ebenfalls sehr selten: Die Bergische Schlotterkämme.

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