
Karl-Heinz Schehl und Ludwig Tillner (r.) freuen sich: Die Straßennamen bleiben.
Foto: Pfalz-Express
Landau. Der erste Bürgerentscheid in der Geschichte der Stadt Landau hat heute Abend (23. Februar) ein eindeutiges Ergebnis gebracht. Gefragt wurde, ob die drei Straßennamen Kohl-Larsen-Straße, Hindenburgstraße und Hans-Stempel-Straße erhalten bleiben sollen.
„Ja, das sollen sie“, war das eindeutige Votum der Landauer.
Die Wahlbeteiligung lag bei 68,9 Prozent in 33 Gebieten. Es gab 62,9 Prozent Ja-Stimmen, das sind 15.942 Stimmen; mit „nein“ stimmten 37,1 Prozent, das sind 9387 Stimmen. Gültige Stimmen: 25329, 97,7 Prozent, ungültige Stimmen: 589, das sind 2,3 Prozent.
Sehr glücklich darüber sind Ludwig Tillner und Schehl, die Initiatoren des Bürgerentscheids [1] in Landau. Sie äußerten sich hoch erfreut über das Ergebnis im Rathaus, das heute Abend den Bürgern offen stand. Dort konnte man den Verlauf der Wahl live verfolgen.
„Wir freuen uns über den großen Zuspruch der Bevölkerung und bedanken uns bei allen Bürgern. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch bei allen anderen Bürgern Zuspruch erfahren werden“, so Schehl zum Pfalz-Express. Es habe sich um eine demokratische Entscheidung gehandelt. Gleichwohl hoffe man, dass Zusatzschilder angebracht werden, die die Namensträger der Straßen und deren Funktion erläutern sollen.
„Wir sehen diese Wahl als Königsdisziplin eines Bürgerentscheids an“, ergänzt Ludwig Tillner. „Das Ohr am Volk“ haben heißt die Devise und soll ein gutes Beispiel für den Beteiligungsrat der Stadt Landau sein, der dadurch auch eine Weiterentwicklung der Leitlinie des „Landauer Wegs der Bürgerbeteiligung“ gewinnen könne, so Tillner. Landau könne durchaus eine Stadt der Bürgerbeteiligung werden.

Foto: Pfalz-Express
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