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Ermittler vermuten Brandstiftung nach Feuer in Flüchtlingsheim

Foto: dts Nachrichtenagentur

Wismar – Nach dem Brand in einer Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern geht die Polizei weiter von Brandstiftung aus.

Das teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Vormittag mit. „Wenn sich der Verdacht bestätigt, muss es harte Konsequenzen geben“, sagte sie.

Am Mittwochabend war gegen 21:20 Uhr ein Feuer an einer Außenwand des Hotel „Schäfereck“ in Groß Strömkendorf bei Wismar ausgebrochen. Es handelte sich um ein reetgedecktes Haus. Alle Bewohner konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Zuvor sollen dort auch Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt worden sein.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) indes hat gründliche Ermittlungen versprochen. „Wenn sich Brandstiftung bestätigt, ist das ein menschenverachtendes Verbrechen, das mit aller Härte verfolgt wird“, schrieb sie am Donnerstag bei Twitter. „Die Ermittlungen laufen und müssen jetzt alle Hintergründe klären.“

Auch Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) äußerte sich über den Kurznachrichtendienst zu dem Vorfall. „Wer in Deutschland Schutz vor Krieg sucht, sollte bei uns keine solch schrecklichen Erfahrungen machen müssen“, schrieb er. (dts Nachrichtenagentur)

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