
Foto: KV GER / aj
Germersheim – Im Bürgersaal der Stadtverwaltung Germersheim sind Anfang Dezember insgesamt 93 Menschen eingebürgert worden.
Landrat Martin Brandl überreichte die Urkunden bei zwei Feierlichkeiten am 2. und 3. Dezember. Die musikalische Begleitung übernahmen Bernd Lehmann am Saxofon und Roman Taranov an der Gitarre, beide von der Germersheimer Musikschule.
Brandl gratulierte den neuen Staatsbürgern und hob die Bedeutung gegenseitiger Offenheit hervor. Durch ihre Entscheidung, deutsche Staatsbürger zu werden, bereicherten sie die Gesellschaft, sagte er.
Jedoch: Integration sei „keine Einbahnstraße“, vielmehr gehe es um die Bereitschaft, einander zu begegnen, aufeinander zuzugehen und unterschiedliche Kulturen zu respektieren. Zugleich erinnerte der Landrat daran, dass mit der Einbürgerung nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten verbunden seien.
Voraussetzung für die Einbürgerung sind unter anderem ausreichende Deutschkenntnisse, die eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts sowie ein Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Die 93 neuen Staatsbürger stammen aus 30 Herkunftsländern, darunter Syrien, die Türkei, Nordmazedonien, Irland, Frankreich, Montenegro und Thailand.
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